Crytek übernimmt Spieleschmiede Free Radical

Wirtschaft & Firmen Die deutsche Spieleschmiede Crytek mit Sitz in Frankfurt am Main hat am gestrigen Mittwoch die Übernahme des insolventen britischen Spieleentwicklers Free Radical bekannt gegeben. Über den Kaufpreis ist bislang nichts bekannt. Free Radical selbst musste im Dezember 2008 Insolvenz anmelden und versuchte seitdem verzweifelt, eine Rettung für das Unternehmen zu finden. Was mit den Lizenzrechten und den bereits entlassenen 140 Mitarbeitern der Spieleschmiede passieren wird, scheint derzeit noch unklar.

"Nach sieben langen unsicheren Wochen haben wir das Gröbste überstanden. Ich darf bekannt geben, dass Free Radical von einer großartigen Firma übernommen wird", erklärte Rob Yescombe, Chef von Free Radical im Gespräch mit dem Nachrichtenportal '1Up.com'. Zuletzt hatte man bei Free Radical an dem Actionspiel Haze gearbeitet.

Crytek hingegen kann mit der Übernahme der Spieleschmiede seine Expansionsstrategie weiter fortführen. Erst im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen den bulgarischen Spieleentwickler Black Sea Studios übernommen. Auch in der Ukraine und in Ungarn besitzt Crytek Ableger.
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