Office "14": Neue Maßnahmen gegen illegale Kopien

Office Microsoft will der illegalen Verbreitung der Enterprise Version seines Büropakets Office mit der Implementierung der Volume Activation 2.0 einen Riegel vorschieben. Die neue Aktivierungstechnologie hält offenbar bei Office 2010 (Codename "14") Einzug. Bisher verwenden Software-"Piraten" vor allem die Enterprise-Version von Office 2007, um ihrem zweifelhaften Geschäft nachzugehen, da sich diese wie einst Windows XP mit so genannten Volumenlizenzschlüsseln auch ohne eine Aktivierung über das Internet nutzen lässt.

Durch die Einführung der Volume Activation 2.0 kann Microsoft den Missbrauch der Großfirmenversion von Office 2010 künftig verhindern. Dabei werden Volumenlizenzschlüssel nur noch mit einer begrenzten Aktivierungszahl ausgegeben, oder so genannte Key Management Server verwendet, bei denen ein Server im Firmennetz die Verwaltung der Produktschlüssel übernimmt.

Microsoft hat die Volume Activation 2.0 inzwischen bei Windows XP Professional und Windows Vista Enterprise eingeführt. Schon damals kündigte der Softwarekonzern an, dass er auch andere Produkte damit schützen wolle. Das Unternehmen hofft so, den zur illegalen Verwendung seiner Software nötigen Aufwand so weit zu steigern, dass es nicht mehr lohnenswert ist.

Link: Office 2010: Test & Screenshots der Vorabversion
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