Krise: Logitech entlässt 15% der festen Mitarbeiter

Wirtschaft & Firmen Der Peripheriegerätehersteller Logitech muss die Zahl seiner bezahlten Mitarbeiter als Reaktion auf einen Rückgang der Nachfrage um 15 Prozent reduzieren. Logitech begründet die Maßnahmen mit einer bevorstehenden länger andauernden Wirtschaftsflaute. Das Schweizer Unternehmen hat weltweit insgesamt 9000 Mitarbeiter, von denen 3500 festangestellt tätig sind. Logitech musste neben den Entlassungen auch eine Reduzierung seiner Prognosen für das Geschäftsjahr 2009 bekannt geben. Die Verkaufszahlen würden nur noch um sechs statt bisher acht Prozent steigen. Auch der betriebliche Gewinn mit drei statt fünf Prozent weniger stark zunehmen als erwartet, so das Unternehmen.

Im Dezember verschlechterte sich das Einzelhandelsgeschäft nach Angaben von Logitechs President und CEO Gerald P. Quindlen deutlich. Man erwarte auch in den kommenden Monaten eine sich verschlechternde Wirtschaftslage und leite daher schon jetzt entsprechende Gegenmaßnahmen ein.

Tatsächlich steht der Hersteller von Mäusen, Tastaturen und anderen Peripheriegeräten nicht unbedingt schlecht da. Man habe gute Reserven, keine Schulden und könne Marktanteile halten, so Quindlen weiter. Auf lange Sicht sei man daher weiterhin für Wachstum im zweistelligen Bereich gerüstet.

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