Netbooks von ARM mit spezieller Version von Ubuntu

Notebook Bereits vor drei Wochen haben wir berichtet, dass der britische CPU-Hersteller ARM, der sich vor allem mit Handy-Prozessoren einen Namen gemacht hat, nun auch den Netbook-Markt erobern möchte. Nun gibt es weitere Informationen. Wie Philippe Robin, Linux Program Manager bei ARM erklärte, arbeitet das Unternehmen bei seinen Netbook-Plänen eng mit Canonical zusammen. Die Netbooks auf ARM-Basis werden demnach also mit einer speziell auf sie zugeschnittenen Variante von Ubuntu ausgeliefert.

"Das Ziel von ARM und unserer Partner ist, die langjährige Erfahrung aus dem Mobiltelefonie-Bereich zu nutzen", so Robin. Den Konkurrenten Intel, der mit seinem Atom-Prozessor auf dem Netbook-Markt vertreten ist wolle man vor allem durch die hohe Energieeffizienz bei den eigenen CPUs ausstechen, erklärte er.

Gerade wegen der langjährigen Erfahrung mit "Systems-on-a-Chip mit integrierten Multimedia-Funktionen" hält Robin eine Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden für durchaus realistisch. Die ersten Netbooks mit ARM-Prozessor und der speziell darauf optimierten Version von Ubuntu sollen im April 2009 auf den Markt kommen.
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