IBM: Riesiges Solid State Laufwerk mit 4 Terabyte
Dabei setzt man bei IBM vor allem auf Geschwindigkeit. Die Entwickler des IBM-Entwicklungslabors im englischen Hursley und im Almaden Research Center in Kalifornien konnten so bereits Spitzenwerte demonstrieren, die 250 Prozent über festplattenbasierten Modellen lagen.
Das Projekt, das den Code-Namen Quicksilver trägt, verbindet dabei SSD-Technologien mit IBMs Virtualisierungs-Techniken. So konnten bereits 1 Million Input/Output-Operationen pro Sekunde erreicht werden. Der Zugriff auf die Daten in dem 4,1-Terabyte-Array erfolgt dabei den Angaben zufolge in unter einer Millisekunde.
Diese schnellen Speichersysteme sollen vor allem Firmen Vorteile bringen, die große Datenbanken vorhalten, bei denen mit sehr vielen Zugriffen und relativ geringen Datenmengen operiert wird. Beispiele sind hier die Verarbeitung von Kreditkartendaten oder Reservierungssysteme.
"Es ist machbar, das wir dieses System binnen der nächsten zwölf Monate bis zur Marktreife entwickeln", sagte Charlie Andrews, Leiter des Produktmarketings bei IBM Systems Storage. Der Kern sei zwar soweit fertiggestellt, in Sachen Langzeitverfügbarkeit gebe es aber ebenso noch einiges zu tun wie bei der Integration mit bestehenden Anwendungen.
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Christian Kahle
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