Windows '7': Intuitive Touch-Displays dank Vibration

Windows 7 Nachdem sich Immersion und Microsoft in ihrem Streit um Touch-Technologien gütlich geeinigt haben, nimmt man nun offenbar gemeinsam die Entwicklung neuer Techniken ins Visier, die den Touch-Funktionen von Windows "7" zugute kommen könnten. Wie nach Bekanntgabe der Einigung zwischen Microsoft und Immersion bekannt wurde, will das Unternehmen Technologien liefern, die die Bedienung von Windows "7" mit dessen Touch-Funktionen intuitiver machen. Immersion entwickelt seit Jahren Techniken, die sich unter dem Begriff "Touch-Feedback" zusammen fassen lassen.

Unter anderem will Immersion nach eigenem Bekunden dafür sorgen, dass der Nutzer bei der Bedienung von Windows "7" über einen Touchscreen bei seinen Aktionen eine physische Rückmeldung erhält. Konkret heißt das zum Beispiel, dass gezielte Vibrationsfunktionen dem Anwender das Gefühl geben sollen, er habe einen echten Knopf gedrückt, wenn er auf eine Schaltfläche tippt.

Vibrierende Touchscreens kommen schon jetzt in einigen Handy-Modellen zum Einsatz. Immersions CEO Clent Richardson sprach von der Möglichkeit, die Touch-Bedienung zu einem "Feedback-Erlebnis" zu machen. Wenn der Nutzer eine Rückmeldung erhält, könne er zum Beispiel sicher sein, dass er die richtige Stelle des Bildschirms berührt hat, wenn es darum geht, eine Schaltfläche zu drücken.

Die Displays sollen künftig also unter Windows "7" mit Hilfe von Immersions Technik in der Lage sein, entsprechend der Berührungen des Anwenders zu vibrieren, um so ein anwendungsspezifisches Feedback zu den Aktionen des Nutzers zu liefern. Immersion will nun mit Software-Entwicklern und Hardware-Herstellern kooperieren, um in Verbindung mit Windows derartige Funktionen zu ermöglichen.

Nach Auffassung von Richardson sind Windows-basierte Laptops und Desktop-PCs mit Touchscreens genau die richtigen "Kandidaten für Touch-Feedback". Microsoft und Immersion waren überein gekommen, dass die Redmonder 20,75 Millionen US-Dollar zurück erhalten. Microsoft hatte geklagt, weil man sich mit Immersion in einem Rechtsstreit um Vibrationstechnologien zu zahlen bereit erklärt, dies aber an Bedingungen geknüpft hatte.

So war Microsoft 2003 bereit, 26 Millionen US-Dollar an Immersion zu zahlen, aber nur dann, wenn das Unternehmen im Falle einer gütlichen Einigung Immersions mit dem ebenfalls verklagten japanischen Elektronikkonzern Sony einen Millionenbetrag zurück erhalten würde.

Immersion hatte sich nach der Übereinkunft mit Sony geweigert zu zahlen, so das Microsoft eine neue Klage angestrengt hatte, deren Ergebnis die jetzt erzielte Regelung ist. In deren Rahmen wird Immersion nun unter anderem ein Gold-Partner von Microsoft und die Unternehmen gehen eine Kooperation ein.
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