BitTorrent: Entlassungen nach gescheitertem Deal
Zwölf der 55 Beschäftigten müssen gehen, teilte das Unternehmen mit. Hintergrund ist das Scheitern eines Großauftrages, der dem Unternehmen zusätzlich als Referenz für ein weiteres Wachstum dienen sollte.
Mit dem Torrent Entertainment Network hatte die BitTorrent Inc. einen Online-Shop für verschiedene digitale Medien entwickelt. Die Auslieferung der Inhalte sollte auf P2P-Basis erfolgen. Die Handelskette Best Buy wollte das System erwerben und nach inoffiziellen Berichten 15 Millionen Dollar zahlen.
Warum der Deal scheiterte, ist nicht bekannt. Offenbar lag die Ursache aber in juristischen Unsicherheiten und der mangelnden Risikobereitschaft des Best Buy-Managements. Auch der Verkauf von DNA, einer P2P-Medienplattform für Unternehmen gestaltet sich offenbar schwer. Intern soll inzwischen sogar darüber nachgedacht werden, die Software komplett freizugeben.
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