Werbung in Bürosoftware: Microsoft testet Works SE
Die Software wird ab Werk von den PC-Herstellern vorinstalliert, ohne dass Microsoft dafür eine Gegenleistung erhält. Die eingebettete Werbung stammt vor allem von Microsoft selbst und einigen ausgewählten Partnern. Sie kann bei Bedarf über das Internet aktualisiert werden.
Nach Angaben von Microsoft reagierten die Nutzer bisher positiv auf die kostenlos beigelegte Version von Works. Die Werbung sei nicht als störend aufgenommen worden, was laut Chris Capossela von Microsoft eine der größten Sorgen der Entwickler war. Microsoft hatte schon im August letzten Jahres Tests einer kostenlosen Version von Works angekündigt, aber keine weiteren Angaben gemacht.
Noch immer hält man sich mit Details zum Ausmaß der Erprobung bedeckt. Works SE wird derzeit in den USA, Frankreich, Polen, Kanada und Großbritannien getestet, ist dort aber nur in Verbindung mit den Rechnern einiger ausgesuchter Hersteller erhältlich, die nicht näher benannt wurden.
Microsoft versucht derzeit auf verschiedenen Wegen neue Einnahmequellen zu erschließen. Works SE ist neben dem "Albany" genannten Software-Bündel (wir berichteten) nur eines von vielen Projekten, das neue Möglichkeiten ausloten soll. Während Microsoft bei Works SE über die Werbeeinblendungen Geld verdienen will, erprobt man auch Modelle, bei denen der Kunde die Software praktisch mietet.
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