IBM forscht: Das ganze Internet auf einem Server?
Nach Angaben von The Register wollen die IBM-Forscher ihren Mega-Server auf Basis eines Blue Gene Supercomputers realisieren. Durch Veränderungen wäre die Nutzung von Applikationen wie Linux, Apache oder auch MySQL möglich, so zumindest die Theorie.
IBMs Wissenschaftler wollen statt Clustern lieber einen Supercomputer als Basis für ihr Projekt verwenden, weil sie davon ausgehen, dass die Kosten geringer ausfallen würden und einige Probleme beim Betrieb großer Rechnerverbände umgangen werden könnten.
Derzeit wird deshalb im Rahmen eines Projekts namens "Kittyhawk" mit dem Betrieb von Webapplikationen auf Blue Gene Superrechnern experimentiert. Einzig die von IBM verwendeten PowerPC Prozessoren stellen angeblich ein Problem dar, weil bisher kaum die benötigte Software existiert.
IBM nennt vor allem die gute Skalierbarkeit seiner Supercomputer als Argument für die Nutzung als Web-Server. So könne ein Unternehmen flexibler auf Wachstum reagieren und schnell mehr Kapazitäten schaffen, wenn diese benötigt werden. Um das ganze Internet zu hosten, wäre wohl ein System mit 67,1 Millionen Rechenkernen notwendig, rechnet The Register vor.
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