IBM wegen Umweltverschmutzung verklagt
Wie aus der Klageschrift zu vernehmen ist, soll IBM mehr als 80 Jahre lang mit giftigen Chemikalien in die Luft, das Wasser und den Boden verschmutzt haben. So soll IBM unter anderem die krebserregende Chemikalie Trichloroethylen (TCE) ausgestoßen haben, was bei zahlreichen Einwohnern zu Gesundheitsschäden und Krebserkrankungen geführt haben soll.
Die Kläger verlangen nun Schadenersatz von IBM in bislang nicht genannter Höhe. In einer ersten Stellungnahme, wies ein Sprecher des Unternehmens die Klage als nicht berechtigt zurück. "Die Vorwürfe sind wissenschaftlich nicht erwiesen", erklärte der IBM-Sprecher.
Eine der mit dem Fall vertrauten Kanzleien ist "Masry & Vititoe", die spätestens seit dem Fall "Erin Brockovich" weltweit bekannt ist. Damals hatte die Kanzlei vor Gericht einen Sieg gegen den Energiekonzern "Pacific Gas & Electric" erlangt und den Opfern Schadenersatz in Höhe von 333 Millionen US-Dollar erstritten. Auch hier handelte es sich um ein Verfahren wegen Umweltverschmutzung.
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