FBI will verstärkt gegen Spam-Versender vorgehen
Auf einer von der amerikanischen Handelskommission veranstalteten Konferenz, hieß es von Seiten des FBIs, dass man in Zukunft mit einer deutlich steigenden Zahl von Festnahmen von Spam-Versendern rechne. Derzeit sollen bereits rund 70 aktive Ermittlungsverfahren laufen, die im Zusammenhang mit Spam-bezogenen Aktivitäten stehen.
Insgesamt habe man seit 2002 bereits mehr als 100 "signifikante" Spammer identifiziert, von denen mindestens fünf direkte Verbindungen zum organisierten Verbrechen haben sollen. In jedem Monat gehen durchschnittlich 22.000 Beschwerden über Internetkriminalität ein, hieß es außerdem.
In Zukunft will man den Kampf gegen die Versender von Spam-Nachrichten noch einmal verstärken. Unter anderem hat man dabei Personen im Visier, die versuchen mit dem Versand von Spam-Mails für steigende Kurse von Billig-Aktien, den so genannten Penny-Stocks, zu sorgen. Erst am Dienstag wurden zwei Texaner angeklagt, die Aktionäre auf diese Weise um 4,6 Millionen US-Dollar betrogen haben sollen.
Seit dem Jahr 2003 gilt der massenhafte Versand von unerwünschten Werbe-E-Mails in den USA als Straftat. Derzeit diskutiert man allerdings, ob das entsprechende Gesetz überhaupt eine Wirkung gezeigt hat. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile ein Anti-Spam-Gesetz.
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