iPhone: Verbesserte Akkulaufzeit nur in der Theorie

Telefonie Am Montag berichteten wir darüber, dass Apple sein iPhone kurz vor der Marktinführung noch einmal verbessert hat, indem die Akkulaufzeit verbessert wurde und der Touchsceen von Glas statt Plastik geschützt wird. So wurde beispielsweise die Gesprächszeit von fünf auf acht Stunden erhöht. Erst jetzt veröffentlichte der Hersteller die Spezifikationen, unter denen die Messung vorgenommen wurde. Demnach wurde die WLAN-Funktion ausgeschaltet, da diese für einen höheren Stromverbrauch sorgt. Wie stark sich diese Funktion auf die Akkulaufzeit auswirkt, ist nicht bekannt. Im Bereitschaftsmodus soll der Akku sogar ganze zehn Tage halten.

Apple iPhoneApple iPhoneApple iPhoneApple iPhone

Während der Nutzung des Internets soll der Akku sechs Stunden halten. Hierzu wurde natürlich die WLAN-Funktion eingeschaltet, allerdings mit unrealistischen Einstellungen. So wurde das WLAN-Modul so konfiguriert, dass es nicht automatisch nach neuen Netzen sucht. Außerdem fanden alle Aktionen in einem geschlossenen Netz statt.

Um die Akkulaufzeit noch weiter zu steigern, wurde auch die automatische Anpassung der Display-Beleuchtung deaktiviert. Die Aktionen, die im Internet getätigt wurden, wirken auch realitätsfern. So wurden beispielsweise nur ein Mal pro Stunde die Mails abgerufen und es wurden lediglich 20 Webseiten in diesen sechs Stunden geöffnet. Die wirkliche Akkulaufzeit dürfte bei täglicher Nutzung im Alltag also deutlich unter den von Apple angegebenen Werten liegen.
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