Vista: F-Secure kritisiert Design-Fehlentscheidungen

Windows Vista Mit Windows Vista hat Microsoft nach eigener Auffassung die bisher sicherste Version seines Betriebssystems auf den Markt gebracht. Seit Monaten stehen die Redmonder jedoch in der Kritik, weil sie zwar mit viel Aufwand versuchen, für Sicherheit zu sorgen, der praktische Nutzen einiger Ideen jedoch mehr als fraglich ist. Jetzt haben sich die Sicherheitsspezialisten der finnischen Firma F-Secure zu Wort gemeldet und die Liste der möglichen Sicherheitsrisiken ergänzt. Sie kritisieren, dass Microsoft bei Windows Vista zwar voll auf den sogenannten Security Development Lifecycle als Sicherheitskonzept gesetzt hat, einige "schlechte Angewohnheiten" früherer Windows-Ausgaben aber übernimmt.


Als Beispiel nennt F-Secure im eigenen Weblog, dass auch Windows Vista ab Werk die Dateiendungen bekannter Dateitypen versteckt, so dass Internetkriminelle ihren Opfern weiterhin manipulierte Dateien einfach unterjubeln können. Dies sei schon immer eine schlechte Idee, die von den bösen Jungs ausgenutzt wird, so F-Secure weiter.

Dafür, dass Microsoft diese Eigenschaft seines Betriebssystems bis heute ab Werk beibehält, haben die Sicherheitsexperten keine Erklärung. Ihr einziges Kommentar besteht aus den drei Worten "This just sucks", die wohl keiner Übersetzung bedürfen. Das Verstecken von Dateinamen wird immer wieder mit E-Mail-Anhängen im Stil von LOVE-LETTER-FOR-YOU.TXT.VBS ausgenutzt.
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