Vista: Microsoft gibt Tipps für Benchmark-Erstellung
Um unverfälschte Benchmark-Ergebnisse zu ermöglichen, will Microsoft ein Informationsblatt veröffentlichen. Dies kündigte Matt Ayers an, der bei Microsoft im Client Performance Team tätig ist. Er machte erste Angaben darüber, welche Informationen man den Kunden zur Verfügung stellen will, um den PC für die Durchführung von Leistungsmessungen vorzubereiten.
So empfiehlt Ayers vorab, die Animationen der Oberfläche vorübergehend abzuschalten. Die Effekte sorgen seinen Angaben für unnötige Verzögerungen, die zu ungenauen Messungen führen können. Auch die Benutzerkontensteuerung UAC sollte man laut Ayers lieber abschalten, wenn man genaue Benchmark-Ergebnisse erzielen will.
Zu guter Letzt empfiehlt Ayers auch die Abschaltung der Roll-Back-Funktionen, die zur Wiederherstellung von Dateizuständen genutzt werden können. Da dafür ständig im Hintergrund gerechnet wird, können die Werte einer Leistungsmessung beeinträchtigt werden.
Generell gilt laut Ayers, dass sich ein Benchmark nur schwer unter gleichen Bedingungen reproduzieren lässt, wenn nicht bekannt ist, ob vAnteile der Leistung für andere Funktionen draufgehen. Wann Microsoft sein Benchmarking-Whitepaper veröffentlichen will, wir wurde von ihm nicht näher ausgeführt.
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