The Wild Thing: Handy-Suche von Microsoft Research
Ein kleines Beispiel: Sucht der Anwender nach TR SF, erkennt die Engine automatisch, das Thai Restaurants in San Francisco ausgegeben werden sollen. Diese Entwicklung richtet sich speziell an Besitzer von Mobiltelefonen, für die es umständlich ist, lange Suchbegriffe einzugeben.
Ein weiteres Beispiel: Der Handy-Besitzer gibt die Zeichenfolge 2*#7423 ein. Normalerweise ergibt sich daraus kein sinnvolles Wort, doch die Suchmaschine von Microsoft Research weiß, dass der Anwender nach C. Rice gesucht hat, der amerikanischen Außenministerin. Statt einen Buchstaben direkt einzugeben, drückt man nur die Taste, auf der dieser Buchstabe liegt. Die 2 steht demnach für die Buchstaben A, B und C. Die beiden Sonderzeichen stehen für Leerzeichen bzw. Interpunktionszeichen. Zwar gab die Suche nach 2*#7423 noch andere Ergebnisse aus, die US-Außenministerin landete aber auf Platz 1.
"Je populärer ein Eintrag ist, desto weniger Buchstaben brauche ich, um ihn zu finden", sagte Bo Thiesson, Entwickler von "The Wild Thing". Er hofft, dass die Anwendung innerhalb eines Jahres auf verschiedenen Handys installiert sein wird. Derzeit finden Verhandlungen mit Herstellern und Zulieferern statt.
Anwendungen für Mobiltelefone stehen auf der Liste von Microsoft Research ganz oben. Das größte Problem, welches dort ständig versucht wird zu lösen, ist die fehlende Standard-Tastatur an einem Handy. Es gibt sehr viele Ansätze, um die Eingaben über die Tasten eines Handys zu vereinfachen, beispielsweise mit sog. Gesten, ähnlich den Maus-Gesten aus dem Browser Opera.
Beliebte Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen