Lücke in Drucker-Software gefährdet Windows-PCs

Hardware Der Druckerhersteller Hewlett-Packard hat vor kurzem eingestanden, dass eine Lücke in der Kontroll-Software von zwei Laserdruckern existiert, die sich ausnutzen lässt, um an Dateien auf Windows-PCs zu gelangen. Die Lücke wurde vom dänischen IT-Sicherheitsunternehmen Secunia vorerst als weniger kritisch eingestuft. Das Problem betrifft die mitgelieferte Software der HP Laserdrucker "Color LaserJet 2500" und "Color LaserJet 4600". Wird das Programm in der Standard-Konfiguration genutzt, könnten Angreifer Zugang zum Host-System erlangen und dann auf jede gewünschte Datei auf dessen Festplatte zugreifen.

Bei vielen Druckern des Herstellers wird bei der Installation auch ein HTTP-Server aufgespielt, der mit dem angeschlossenen Gerät kommuniziert und Daten über den aktuellen Betriebszustand und ähnliches liefert, worin sich die Lücke befand. Hewlett-Packard hat mittlerweile ein Sicherheitsupdate für die Software veröffentlicht und bietet eine Informationsseite dazu an.
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