Podcasts während der Wahl in Singapur verboten
Dr. Balaji Sadasivan, Staatsminister für Information und Kommunikation, definiert Podcasts als "Bereitstellung von Audiodaten über das Internet für Abonnenten", wodurch sie nicht auf die positive Liste kommen. Auch für Blogger hatte der Minister warnende Worte: "Blogger dürfen politische Themen diskutieren. Werden aber ständig politische Probleme Singapur betreffend verbreitet, so müssen sie sich bei der MDA (Media Development Authority) registrieren".
Singapurs Medienwelt unterliegt sehr stark dem staatlichen Einfluss. Nun macht sich die Regierung darüber Gedanken, dass die Blogs und Podcasts stärker zur Meinungsbildung beitragen als ursprünglich angenommen. Man geht davon aus, dass eine freie, ungeleitete Diskussion zu vielen falschen Meinungen führen könnte, da Halbwahrheiten und Falschinformationen als Fakt aufgefasst werden und damit zur Meinungsbildung beitragen. Die nächste Wahl wird vermutlich innerhalb der nächsten Monate stattfinden.
Weitere Informationen: Politik in Singapur
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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