US-Staat Texas verklagt Sony BMG wegen "Root Kit"
Abbott wies auch die Behauptung Sonys zurück, man hätte sämtliche betroffenen Medien zurückbeordert, da Ermittler Sonntag abend diverse Titel in Läden in der texanischen Hauptstadt Austin erwerben konnten.
Das Verfahren verweist darauf, dass Sony BMGs Software eine Technik verwendet, die normalerweise von Root Kits verwendet wird, um sich selbst vor dem Anwender zu verstecken und einer Entfernung entgegenzuwirken. Der Bundesanwalt hält weiterhin für bedenklich, dass die Software jederzeit aktiv bleibe, auch wenn Sonys Media Player nicht genutzt wird.
Er sagte in einem Statement, dass Sony eine "technologische Version von 'Mantel- und Dolchbetrug' (cloak and dagger deceit)" gegenüber seinen Kunden begeht, indem man auf ihren Computern Dateien versteckt. Sony BMG hatte in der letzten Woche eine Entschuldigung veröffentlicht. Inzwischen wurde die Firma von mehreren Kunden verklagt.
Unter Berufung auf ein in Texas geltendes Gesetz zum Schutz von Konsumenten vor Computer-Spyware, verlangt Greg Abbott nun 100 000 US-Dollar Strafe für jede Verletzung dieser Regelung. Hinzu kommen Anwalts- und Ermittlungskosten.
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