Online-Musikverkauf gleicht Verluste bei CDs aus
Nach wie vor trägt vor allem die Popularität des iPod-Players von Apple einen Großteil zum Gesamtumsatz der Musikindustrie bei. Insgesamt konnten mit dem Verkauf von Musik über das Internet 790 Millionen US-Dollar umgesetzt werden. Dies macht sechs Prozent des gesamten Absatzes aus, teilte der Internationale Verband der Phonografischen Industrie (IFPI) gestern mit.
Im Vorjahr hingegen waren mit dem Online-Musikverkauf 220 Millionen US-Dollar verdient worden. Der Verkauf von Musik, die auf herkömmlichen Musikmedien wie CD oder DVD vertrieben wurde, ging im Verlauf dieses einen Jahres um 6,3 Prozent zurück, ist aber immer noch für 12,4 Millarden US-Dollar Umsatz verantwortlich.
Den größten Teil der Umsätze durch den Online-Verkauf von Musik erzielt die Industrie in den USA, Grossbritannien, Japan, Frankreich und Deutschland. In Deutschland konnte man durch den gestiegenen Absatz über das Internet die Verluste beim Verkauf von normalen Medien ausgleichen, so die IFPI. Allein in der ersten Jahreshälfte 2005 wurden 8,5 Millionen einzelne Musikstücke verkauft, im Gegensatz zu einer Million im Vorjahreszeitraum, während die Umsätze bei CDs und DVDs um 7,7 Prozent zurückgingen.
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