AOL behandelte Tornadowarnungen wie Spam

Internet & Webdienste Im US-Bundesstaat Florida war man bisher der Meinung, dass E-Mail ein guter Weg sei, mit dem die Behörden Einwohner bestimmter Regionen vor Tornados und anderen Unwettern warnen können. Nun hat sich gezeit, dass dem nicht so ist, wenn der Provider die Warm-Mails als Spam einstuft und abfängt. In der Region Indian River County, einer der am schwersten von der letztjährigen Hurricane-Saison betroffenen Gegenden, werden von den Behörden regelmässig Mails in grossen Mengen versendet, um vor Naturkatastrophen zu warnen. Im Jahr 2004 geschah dies besonders häufig, weil einfach mehr Tornados auftraten.

Cirka 4200 Abonnenten zählt der regionale E-Mail-Warndienst. Nach Erfahrungen der Mitarbeiter der Verwaltung war es bisher der beste und schnellste Weg viele Menschen zu erreichen und zu warnen. Bis zu dem Zeitpunkt an dem AOL die Nachrichten aufgrund ihres Aufbaus und der Anzahl als Spam deklarierte und nicht mehr zustellte.

Einwohner der betroffenen Regionen, die einen AOL-Account haben, wurden nun aufgefordert die Adresse der Verwaltung in ihr Adressbuch aufzunehmen, um nicht in Zukunft von den Naturgewalten überrascht zu werden, weil die Warn-E-Mails zu sehr dem Muster von Viagra-Mails entsprechen.
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