Toshiba entwickelt 3D-Bildschirme

Hardware Toshiba hat eine neue Displaytechnologie angekündigt, die 3D-Bilder so aussehen lässt, als würden sie einige Zentimeter aus der Oberfläche des Bildschirms herausstehen. Nach Firmenangaben soll diese Technik neue Möglichkeiten für die Benutzung derartiger Displays eröffnen. Sie sollen zum Beispiel bei Simulationen von Landschaften oder Gebäuden, sowie bei Arcade-Spielen besondere Ergebnisse liefern.

Im Augenblick arbeitet man noch an der Verbesserung der Technologie, unter anderem dem Einbau von Touchscreen-Steuerung, plant aber die Markteinführung innerhalb der nächsten zwei Jahre.

3D-Displays, die keine Hilfsmittel wie spezielle Brillen voraussetzen, funktionieren indem sie den Augen des Betrachters leicht unterschiedliche Bilder liefern. Die neuen Toshiba-Geräte arbeiten mit Mikrolinsen, die die Richtung der Lichtemission steuern, und einer Software, die die Bilder erzeugt.

Die Displays reproduzieren Lichtstrahlen, die ein reales Objekt abstrahlt und nicht deren visuelle Erscheinung. Dadurch umgeht man die bisherigen Probleme flacher Displays: den unterschiedlichen Abstand der Augen von der Bildmitte und den Ecken und Rändern des Bildschirms.

Um natürliche 3D-Bilder bei Flachbildschirmen zu reproduzieren, setzt Toshiba auf eine Software, die zehn oder mehr Ansichten eines Objekts verwendet und diese in 3D mit einem grossen Blickwinkel darstellt. Sowohl die Hard-, als auch die Software sollen in einem Paket erhältlich sein, wenn sie auf dem Massenmarkt erhältlich sind.
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