Skandalöses China?

Die Chinesische Regierung sorgt wieder einmal für nahezu skandalöse Schlagzeilen: Bereits seit längerem können die Einwohner des Landes die Google News und einige weitere politische Seiten nicht mehr aufrufen.


Seit heute werden auch alle Seiten gesperrt, die über den Tod von Papst Johannes Paul II. berichten - das bestätigten Verantwortliche von vielen Webseiten der Nachrichtenagentur APA. Zusätzlich haben Portale wie sina.com, sohu.com und NetErase alle Inhalte mit Informationen über den Tod des Papstes, die kommunistische Führung und weitere politisch heikle Themen gelöscht. Ein Verantwortlicher in Peking sagte „Wir befürchten bei diesen Themen Probleme“. Wie die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ mitteilt, blockiert die Chinesische Regierung Zehntausende Homepages, darunter auch ausländische wie von BBC oder Amnesty International.

Die Regierung in Peking fordert vom Vatikan den Abbruch aller diplomatischen Beziehungen zu Taipeh, außerdem soll sich der Papst nicht mehr in die „inneren Angelegenheiten Chinas einmischen“. Viele Bischöfe und Priester werden in Arbeiterlagern beschäfigt und von den kommunistischen Behörden als „vom Ausland gesteuerte, feindliche Elemente“ angesehen.

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