Samsung Galaxy Watch: künftig weniger OS-Updates für Smartwatches?

Samsung könnte die Bereitstellung von Betriebssystem-Updates für viele ältere Smartwatches früher beenden als bisher. Dies behauptet eine Quelle, laut der Samsung prüft, wie viel Aufwand man für Sup­port-Arbeiten rund um die Galaxy-Watch-Modelle betreiben will.
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Samsung / Evan Blass
  • Der Hersteller Samsung prüft derzeit Kürzungen bei Updates für Smartwatches
  • Sinkende Verkäufe und hoher Kostendruck belasten Samsungs Mobilgerätesparte
  • Ältere Modelle wie die Galaxy Watch 5 könnten weniger OS-Upgrades erhalten
  • Reguläre Sicherheitsupdates sollen für ältere Smartwatches weiterlaufen
  • Die Entwicklung neuer Betriebssystem-Upgrades verursacht erhebliche Kosten
  • Samsung will mit der Anpassung auch auf wiederkehrende Softwarefehler reagieren

Samsung könnte weniger Updates für ältere Uhren liefern

Angesichts der sinkenden Verkaufszahlen und des wachsenden Kostendrucks in der Mobilgerätesparte stellt Samsung angeblich seine Update-Politik auf den Prüfstand. Dabei geraten zunächst die Smartwatches ins Fadenkreuz, was potenzielle Streichungen angeht, heißt es. Aktuell werde geprüft, wie lange der OS-Support für ältere Modelle weiterlaufen soll.

Laut dem koreanischen X/Twitter-Leaker kro will Samsung zwar weiterhin Sicherheitsupdates für ältere Smartwatches der Galaxy-Watch-Serie anbieten, erwägt aber, die Bereitstellung von OS-Upgrades zurückzufahren. Denkbar wäre somit, dass die Produkte wie die Galaxy Watch 5 nicht die seit ihrem Vorgängermodell erschienenen vier neuen Betriebssystem-Versionen erhalten. Offen ist, welche Geräte von der mutmaßlich bevorstehenden Änderung der Update-Politik betroffen wären.


Aktuelle Modelle erhalten fünf OS-Upgrades

Samsung hatte mit der Galaxy-Watch-4-Serie begonnen, seine Smartwatches über vier Jahre mit neuen Betriebssystem-Upgrades zu beliefern. Seit der jüngst erschienenen Galaxy-Watch-9-Serie hat man die Versorgung mit Betriebssystem-Upgrades auf fünf Jahre verlängert, während die Auslieferung von Sicherheitsupdates wie zuvor über fünf Jahre erfolgen soll.

Samsung könnte durch eine Rückkehr zu kürzeren Support-Laufzeiten mit Blick auf das bei seinen Smartwatches verwendete Android-basierte Betriebssystem wohl vor allem Kosten sparen. Die Entwicklung und Anpassung von neuen Betriebssystem-Upgrades ist ein relevanter Kostenfaktor, der dafür sorgt, dass viele andere Anbieter in diesem Bereich gern sparen.

Mit der Neuordnung seiner internen Abläufe bezüglich der Update-Versorgung der Galaxy Watches will Samsung angeblich auch auf die zuletzt häufigeren Fehler und Probleme bei den Smartwatches reagieren. Immer wieder gibt es Kritik, weil bestimmte Bugs trotz erfolgter Betriebssystem-Updates über Jahre bestehen bleiben.

Siehe auch:
Roland Quandt

Redakteur für Smartphones & Leaks

Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.

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