Galaxy S27 Ultra: Dummy-Modell zeigt neues Design mit drei Kameras

Ein neues Dummy-Modell des geplanten Samsung Galaxy S27 Ultra zeigt weitreichende optische Veränderungen. Neben abgerundeten Ecken fällt vor allem das überarbeitete Kamera-Design auf, das künftig Platz für magnetisches Zubehör bieten soll.
  • Ein Dummy-Modell des Galaxy S27 Ultra zeigt ein überarbeitetes Gehäuse
  • Das neue Design besitzt abgerundete Ecken und schmalere Displayränder
  • Die Kameraausstattung wird wohl von vier auf drei Objektive reduziert
  • Der dreifache Zoom soll künftig über einen Sensor-Crop realisiert werden
  • Eine kompaktere Anordnung schafft mehr Platz für magnetisches Zubehör
  • Im Inneren könnte der gewonnene Raum einen größeren 5700-mAh-Akku erlauben
  • Die offizielle Vorstellung des Smartphones wird Anfang 2027 erwartet

Neues Kamera-Modul geplant

Samsung plant für sein kommendes Flaggschiff-Smartphone offenbar weitreichende optische Anpassungen. Ein aufgetauchtes Dummy-Modell des Galaxy S27 Ultra, das auf CAD-Daten basiert, gewährt erste Einblicke in das weitreichend überarbeitete Gehäuse. Das Smartphone soll weiterhin über einen integrierten S Pen verfügen, fällt durch leicht abgerundete Ecken jedoch etwas weicher aus als die Vorgängermodelle. Zudem zeigt das Modell dünnere und symmetrische Bildschirmränder.

Die auffälligste Neuerung betrifft die Rückseite des Smartphones: Samsung reduziert die Kamera-Ausstattung voraussichtlich von vier auf drei Linsen. Neben einer 200-Megapixel-Hauptkamera und einem 50-Megapixel-Ultraweitwinkelobjektiv bleibt vermutlich ein 50-Megapixel-Sensor mit fünffachem optischem Zoom erhalten.

Samsung Galaxy S27 UltraSamsung Galaxy S27 UltraSamsung Galaxy S27 UltraSamsung Galaxy S27 Ultra
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Obwohl das Objektiv für den fünffachen Zoom physisch kleiner wirkt, soll die Reichweite erhalten bleiben. Das bisherige Modul für den dreifachen Zoom soll entfallen. Stattdessen soll der hochauflösende Hauptsensor diese Vergrößerung künftig mit minimalem Qualitätsverlust über einen Sensor-Crop realisieren.


Platz für Magnet-Zubehör

Wie Android Headlines berichtet, rücken die verbleibenden Kameras durch das neue Design weiter nach oben. Die kompaktere Anordnung schafft auf der Rückseite den nötigen Platz für magnetische Zubehörteile im MagSafe-Stil. Zwar unterstützen auch bisherige Modelle den Qi2-Standard über entsprechende Hüllen, jedoch blockiert der weit nach unten reichende Kamerabuckel oftmals das korrekte Anbringen von magnetischen Akkupacks. Das führt regelmäßig zu Problemen bei der Wärmeentwicklung und der Ladeleistung.

Der Wegfall der separaten Zoom-Linse bietet zudem Vorteile für das Innenleben des Geräts. Die freigewordene Fläche ermöglicht eine optimierte Wärmeableitung sowie veränderte Antennenpositionen. Das gewonnene Volumen soll zudem den Einsatz eines größeren Akkus erlauben, dessen Kapazität bei rund 5700 Milliamperestunden liegen könnte. Mit 163,76 x 78,25 x 7,97 Millimetern fällt das Gehäuse im Vergleich zum Vorgänger mit 163,6 x 78,1 x 7,9 Millimetern nur minimal größer aus.

Alte Hüllen passen nicht

Durch die veränderte Positionierung der Linsen verlieren Schutzhüllen des Galaxy S26 Ultra größtenteils ihre Kompatibilität. Nutzer werden beim Wechsel auf die neue Generation voraussichtlich neues Zubehör benötigen. Ein weiterer Nebeneffekt des umgestalteten Kamerabuckels ist die verbesserte Stabilität auf flachen Oberflächen. Abgelegt bleibt der Dummy ruhig liegen, beim Tippen auf den Bildschirm wackelt er jedoch weiterhin merklich. Zu bedenken ist natürlich, dass der Dummy nicht das finale Gewicht hat und sich das fertige Gerät anders verhalten könnte.

Mit einer offiziellen Präsentation des Galaxy S27 Ultra wird im Januar oder Februar 2027 gerechnet. Ob sich die Spezifikationen bis zum Launch-Event noch verändern, bleibt abzuwarten.

Wie gefällt euch das reduzierte Kamera-Design des kommenden Galaxy-Flaggschiffs? Werdet ihr den dedizierten dreifachen Zoom vermissen? Teilt eure Gedanken dazu gerne mit uns in den Kommentaren!

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Witold Pryjda

Senior Redakteur

Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.

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