Tempo-Schub für Teams: Microsofts neuer Effizienzmodus zeigt Wirkung
Microsoft Teams startet auf alten PCs um bis zu 20 Prozent schneller. Ein Effizienzmodus greift bei bestimmten Hardware-Grenzen automatisch ein. Gleichzeitig bereiten die Entwickler allerdings das künftige Aus für ein bekanntes Modul vor.
Der Modus aktiviert sich automatisch auf Systemen, die über einen älteren Prozessor und maximal acht Gigabyte Arbeitsspeicher verfügen. Bei Bedarf lässt sich die Funktion manuell ein- oder ausschalten. Befinden sich Anwender in einer Videokonferenz, passt die Software zudem die Auflösung der Kamera an. Das senkt die Prozessorlast, sodass ausreichend Kapazitäten für eine zuverlässige Audioübertragung erhalten bleiben.
Wie Microsoft erläutert, standen auch die mobilen Anwendungen im Fokus der Entwickler. Mit der Einführung eines speziellen Index zur Messung der Reaktionsfähigkeit ließen sich gezielt Engpässe identifizieren. In der Folge verbesserte sich die Messgröße für langsame Frames der Android-Anwendung im Jahresvergleich um 40 Prozent. Gleichzeitig sank die Rate nicht reagierender Apps auf einen Tiefstwert von 0,12 Prozent.
Um diese Fortschritte zu erreichen, behoben die Entwickler primär Speicherprobleme und reduzierten Prozesse, die den Haupt-Thread blockieren. Dadurch verringerte sich die Dauer der blockierenden automatischen Speicherbereinigung um 23 Prozent. Zusätzlich setzt das Unternehmen nun auf ein KI-gestütztes System, das mit einer Genauigkeit von 93 Prozent riskante Programmiermuster erkennt, noch bevor fehlerhafter Code in die Produktion gelangt.
Neben der Leistung plant das Unternehmen funktionale Anpassungen. So soll Copilot Studio im Jahr 2027 aus der Plattform entfernt werden. Darüber hinaus kündigte Microsoft die Einführung eines Schutzes vor Identitätstäuschung an, um die Sicherheit der Nutzer in Teams zu erhöhen.
Was haltet ihr von den neuen Leistungsverbesserungen in Microsoft Teams? Teilt eure Eindrücke und Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Download Microsoft Teams - Slack-Konkurrent für Office 365 Siehe auch:
- Microsoft Teams startet auf älteren PCs dank Effizienzmodus merklich schneller
- Das Feature schaltet sich bei maximal acht Gigabyte Arbeitsspeicher selbst ein
- Eine dynamische Kameraauflösung sichert die Tonqualität bei Videokonferenzen
- Auf Android-Smartphones laufen die Teams-Anwendungen nun deutlich flüssiger
- Künstliche Intelligenz erkennt fehlerhaften Programmcode bereits im Vorfeld
- Bilder in Chats laden bald schneller durch ein optimiertes Zwischenspeichern
- Ein neuer Schutz gegen Identitätstäuschung soll die Nutzersicherheit erhöhen
Mehr Tempo für alte PCs
Nutzer von Microsoft Teams profitieren auf älteren Geräten von kürzeren Ladezeiten. Ein bereits im Juni eingeführter Effizienzmodus sorgt dafür, dass die Anwendung auf Computern mit begrenzten Hardwareressourcen um bis zu 20 Prozent schneller startet. Die Optimierungen sollen Teams auf älteren und ressourcenschwachen Systemen flüssiger laufen lassen, ohne dass neue Hardware erforderlich ist.Der Modus aktiviert sich automatisch auf Systemen, die über einen älteren Prozessor und maximal acht Gigabyte Arbeitsspeicher verfügen. Bei Bedarf lässt sich die Funktion manuell ein- oder ausschalten. Befinden sich Anwender in einer Videokonferenz, passt die Software zudem die Auflösung der Kamera an. Das senkt die Prozessorlast, sodass ausreichend Kapazitäten für eine zuverlässige Audioübertragung erhalten bleiben.
Wie Microsoft erläutert, standen auch die mobilen Anwendungen im Fokus der Entwickler. Mit der Einführung eines speziellen Index zur Messung der Reaktionsfähigkeit ließen sich gezielt Engpässe identifizieren. In der Folge verbesserte sich die Messgröße für langsame Frames der Android-Anwendung im Jahresvergleich um 40 Prozent. Gleichzeitig sank die Rate nicht reagierender Apps auf einen Tiefstwert von 0,12 Prozent.
Um diese Fortschritte zu erreichen, behoben die Entwickler primär Speicherprobleme und reduzierten Prozesse, die den Haupt-Thread blockieren. Dadurch verringerte sich die Dauer der blockierenden automatischen Speicherbereinigung um 23 Prozent. Zusätzlich setzt das Unternehmen nun auf ein KI-gestütztes System, das mit einer Genauigkeit von 93 Prozent riskante Programmiermuster erkennt, noch bevor fehlerhafter Code in die Produktion gelangt.
Vorschaubilder laden schneller
Eine weitere Anpassung betrifft das Laden von Medieninhalten in Chats. Vorschaubilder sollen auf Android-Geräten künftig um rund 17 Prozent schneller erscheinen. Aktuell befindet sich diese Funktion noch in der Testphase. Zuvor kam es beim Scrollen durch manche medienreiche Unterhaltungen zu Verzögerungen und leeren Platzhaltern. Eine angepasste Netzwerkauslastung, optimierte Zwischenspeicherung und das Vorabladen von Bildern sollen die Navigation flüssiger machen.Neben der Leistung plant das Unternehmen funktionale Anpassungen. So soll Copilot Studio im Jahr 2027 aus der Plattform entfernt werden. Darüber hinaus kündigte Microsoft die Einführung eines Schutzes vor Identitätstäuschung an, um die Sicherheit der Nutzer in Teams zu erhöhen.
Was haltet ihr von den neuen Leistungsverbesserungen in Microsoft Teams? Teilt eure Eindrücke und Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Download Microsoft Teams - Slack-Konkurrent für Office 365 Siehe auch:
- Microsoft Teams Download - Slack-Konkurrent für Office 365
- Teams: Microsoft arbeitet endlich an Performance-Verbesserungen
- Microsoft Teams bekommt endlich ein zentrales Feature für Notfälle
- Wichtiges Update für Benachrichtigungen und Besprechungen in Teams
- Microsoft Teams: Diese Funktionen sind im Juli alle neu dazugekommen
Themen:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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