Microsoft Teams bekommt Effizienzmodus für Geräte mit "wenig" RAM
Microsoft führt bis Ende Juni 2026 einen neuen "Efficiency Mode" für seine Kommunikationsplattform Teams ein. Das soll die Performance insbesondere auf Systemen mit wenig Arbeitsspeicher deutlich verbessern.
Hintergrund dessen sind steigende Speicherpreise. Diese werden unter anderem auf die wachsende Nachfrage durch Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zurückgeführt. Da die Hersteller aktuell vor alle für lukrative Aufträge der großen Datenzentrums-Betreiber produzieren, wird das Angebot an herkömmlichen RAM-Bausteinen für PCs knapper und die Preise ziehen deutlich an.
Für Softwareanbieter bedeutet dies, Anwendungen effizienter zu gestalten. Gerade moderne Programme basieren häufig auf Web-Technologien und gelten als vergleichsweise speicherhungrig. Kommunikations- und Chat-Anwendungen wie Discord, WhatsApp oder Microsoft Teams benötigen selbst im Leerlauf teils erhebliche Mengen an Arbeitsspeicher. Teams, das auf der WebView2-Technologie basiert, kann laut Berichten problemlos rund ein Gigabyte RAM belegen.
Der neue Efficiency Mode soll hier ansetzen. Erkennt Teams, dass ein Gerät nur begrenzte Hardware-Ressourcen zur Verfügung hat oder diese stark ausgelastet sind, wird die Funktion automatisch aktiviert. Ziel ist es, die allgemeine Reaktionsgeschwindigkeit der Anwendung zu erhöhen und gleichzeitig die Qualität von Besprechungen möglichst stabil zu halten.
Microsoft räumt ein, dass die geringere Videoauflösung nicht für alle Nutzer ideal sein dürfte. Deshalb kann der Efficiency Mode in den Einstellungen deaktiviert werden. Nach Unternehmensangaben könnten sogar manche Rechner mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher als "hardwarebeschränkt" eingestuft werden, abhängig von Prozessorleistung und aktueller Systemauslastung.
Neben dem Efficiency Mode arbeitet Microsoft außerdem an weiteren Optimierungen für Teams. Geplant sind schnellere Chat-Starts, eine insgesamt flüssigere Bedienung sowie Maßnahmen gegen versehentliches Teilen des Bildschirms während laufender Besprechungen.
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Anpassung an aktuelle Lage
Nach Angaben des Unternehmens wird die neue Betriebsart derzeit getestet und soll standardmäßig aktiviert werden, sobald die Verteilung abgeschlossen ist. Die Einführung erfolgt auch vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen auf dem PC-Markt: Während Microsoft mit den sogenannten Copilot+-PCs im Jahr 2024 noch mindestens 16 Gigabyte Arbeitsspeicher als Standard für KI-fähige Windows-Rechner etablieren wollte, gewinnen Systeme mit lediglich 8 Gigabyte RAM wieder an Bedeutung.Hintergrund dessen sind steigende Speicherpreise. Diese werden unter anderem auf die wachsende Nachfrage durch Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zurückgeführt. Da die Hersteller aktuell vor alle für lukrative Aufträge der großen Datenzentrums-Betreiber produzieren, wird das Angebot an herkömmlichen RAM-Bausteinen für PCs knapper und die Preise ziehen deutlich an.
Für Softwareanbieter bedeutet dies, Anwendungen effizienter zu gestalten. Gerade moderne Programme basieren häufig auf Web-Technologien und gelten als vergleichsweise speicherhungrig. Kommunikations- und Chat-Anwendungen wie Discord, WhatsApp oder Microsoft Teams benötigen selbst im Leerlauf teils erhebliche Mengen an Arbeitsspeicher. Teams, das auf der WebView2-Technologie basiert, kann laut Berichten problemlos rund ein Gigabyte RAM belegen.
Der neue Efficiency Mode soll hier ansetzen. Erkennt Teams, dass ein Gerät nur begrenzte Hardware-Ressourcen zur Verfügung hat oder diese stark ausgelastet sind, wird die Funktion automatisch aktiviert. Ziel ist es, die allgemeine Reaktionsgeschwindigkeit der Anwendung zu erhöhen und gleichzeitig die Qualität von Besprechungen möglichst stabil zu halten.
Verschiedene Sparmaßnahmen
Zu den wichtigsten Änderungen gehört eine dynamische Anpassung der Videoqualität während Meetings. Die Auflösung von Kamerabildern wird automatisch reduziert, um Prozessor und Arbeitsspeicher zu entlasten. Darüber hinaus lädt Teams beim Start nicht mehr sämtliche Inhalte gleichzeitig. Stattdessen wird zunächst ein ausgewählter Chat geöffnet, während andere Inhalte später nachgeladen werden. Auch die Nachrichtenansicht wurde vereinfacht, um zusätzliche Ressourcen einzusparen.Microsoft räumt ein, dass die geringere Videoauflösung nicht für alle Nutzer ideal sein dürfte. Deshalb kann der Efficiency Mode in den Einstellungen deaktiviert werden. Nach Unternehmensangaben könnten sogar manche Rechner mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher als "hardwarebeschränkt" eingestuft werden, abhängig von Prozessorleistung und aktueller Systemauslastung.
Neben dem Efficiency Mode arbeitet Microsoft außerdem an weiteren Optimierungen für Teams. Geplant sind schnellere Chat-Starts, eine insgesamt flüssigere Bedienung sowie Maßnahmen gegen versehentliches Teilen des Bildschirms während laufender Besprechungen.
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Zusammenfassung
- Microsoft Teams erhält bis Ende Juni 2026 einen automatischen Effizienzmodus
- Der Modus soll die Leistung auf Geräten mit wenig Arbeitsspeicher verbessern
- Teams erkennt begrenzte Ressourcen automatisch und optimiert die Performance
- Automatisch werden Videoauflösung angepasst und Inhalte verzögert geladen
- Nutzer können den Effizienzmodus in den Einstellungen manuell deaktivieren
- Zusätzlich sind schnellere Chat-Starts und Anti-Screen-Share geplant
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