Microsoft Teams bekommt endlich ein zentrales Feature für Notfälle
Microsoft Teams soll endlich für Notfälle gerüstet werden. Der Hersteller arbeitet an einer neuen Backup- und Wiederherstellungsfunktion, mit der Administratoren die Plattform auf einen früheren, funktionierenden Zustand zurücksetzen können.
Unterstützt werden demnach Standard-, private und öffentliche Kanäle. Auch die zugehörigen Daten wie Dateien und Nachrichten, die über die Kanäle ausgetauscht wurden, sollen Bestandteil der Wiederherstellung sein. Damit könnten Administratoren beispielsweise auf versehentliche Löschungen reagieren oder einen Kanal nach einem Sicherheitsvorfall wieder in einen bekannten guten Zustand versetzen.
Microsoft nennt für die geplante Funktion eine Aufbewahrungsdauer der gesicherten Daten von 30 Tagen. Wie genau die Wiederherstellung funktioniert und wie frei Administratoren einen Wiederherstellungspunkt auswählen können, ist bislang allerdings offen. Microsoft hat noch keine ausführliche Dokumentation veröffentlicht.
Schon heute existieren Möglichkeiten, zumindest Teile der Teams-Daten zurückzuholen. Unter anderem können Administratoren die Teams-API verwenden, um gelöschte Nachrichten noch bis zu 21 Tage nach ihrer Entfernung abzurufen. Für Dateien kommen unter anderem Funktionen von SharePoint zum Einsatz. Diese Verfahren setzen allerdings technisches Wissen und mehrere Arbeitsschritte voraus. Eine zentrale Wiederherstellungsfunktion direkt in Teams könnte solche Szenarien erheblich vereinfachen.
Der Start des Features ist laut der Roadmap für den Dezember 2026 vorgesehen. Zunächst soll die Backup-Funktion in der Web-Version von Teams eingeführt werden. Microsoft dürfte bis zum geplanten Start weitere Details zu Umfang und Funktionsweise bekannt geben.
Siehe auch:
Datenrettung an einer Stelle
Die Neuerung soll die bislang umständliche Wiederherstellung von Chats, Dateien und anderen Teams-Daten deutlich vereinfachen. Laut des Eintrags 570668 in Microsofts "AI at Work"-Roadmap soll die Funktion komplette Teams sowie einzelne Kanäle abdecken.Unterstützt werden demnach Standard-, private und öffentliche Kanäle. Auch die zugehörigen Daten wie Dateien und Nachrichten, die über die Kanäle ausgetauscht wurden, sollen Bestandteil der Wiederherstellung sein. Damit könnten Administratoren beispielsweise auf versehentliche Löschungen reagieren oder einen Kanal nach einem Sicherheitsvorfall wieder in einen bekannten guten Zustand versetzen.
Microsoft nennt für die geplante Funktion eine Aufbewahrungsdauer der gesicherten Daten von 30 Tagen. Wie genau die Wiederherstellung funktioniert und wie frei Administratoren einen Wiederherstellungspunkt auswählen können, ist bislang allerdings offen. Microsoft hat noch keine ausführliche Dokumentation veröffentlicht.
Schon heute existieren Möglichkeiten, zumindest Teile der Teams-Daten zurückzuholen. Unter anderem können Administratoren die Teams-API verwenden, um gelöschte Nachrichten noch bis zu 21 Tage nach ihrer Entfernung abzurufen. Für Dateien kommen unter anderem Funktionen von SharePoint zum Einsatz. Diese Verfahren setzen allerdings technisches Wissen und mehrere Arbeitsschritte voraus. Eine zentrale Wiederherstellungsfunktion direkt in Teams könnte solche Szenarien erheblich vereinfachen.
Details folgen
Unklar ist derzeit auch, wo Microsoft die neue Oberfläche genau unterbringt und welche Wiederherstellungspunkte zur Auswahl stehen werden. Die grundsätzliche Ausrichtung deutet jedoch darauf hin, dass sich Unternehmen zukünftig leichter gegen versehentliche Änderungen und beschädigte oder kompromittierte Teams-Umgebungen absichern können.Der Start des Features ist laut der Roadmap für den Dezember 2026 vorgesehen. Zunächst soll die Backup-Funktion in der Web-Version von Teams eingeführt werden. Microsoft dürfte bis zum geplanten Start weitere Details zu Umfang und Funktionsweise bekannt geben.
Zusammenfassung
- Microsoft entwickelt ein neues Backup-Werkzeug für Notfälle in Teams
- Admins können ganze Kanäle sowie gelöschte Dateien wiederherstellen
- Die Aufbewahrungsdauer der gesicherten Daten beträgt künftig 30 Tage
- Bisherige Rettungswege über Schnittstellen sind technisch aufwendig
- Geplanter Start des neuen Features ist für den Dezember 2026 datiert
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