VW ID. Tiguan offiziell vorgestellt:
Elektro-SUV mit 600 km Reichweite
Volkswagen schickt den ID.4 in Rente und präsentiert mit dem ID. Tiguan einen rein elektrischen Nachfolger. Das neue SUV soll Anfang 2027 auf den Markt kommen, echte Tasten zurückbringen und bis zu 600 Kilometer Reichweite bieten.
Die Namensänderung markiert eine Abkehr von der bisherigen Ziffern-Nomenklatur. Das rund 4,62 Meter lange Fahrzeug wächst im Vergleich zum Vorgänger um drei Zentimeter, fällt jedoch minimal flacher aus. Optisch setzt das Design auf eine steilere Front mit beleuchtetem Logo sowie ein durchgehendes Leuchtenband. Zudem kehren klassische Bügel-Türgriffe zurück. Diese ersetzen die bisherigen bündigen Griffe der ersten Generation.
Die Displaylandschaft besteht standardmäßig aus einem Bildschirm mit zehn Zoll für die Instrumente und einem Touchscreen mit 15 Zoll. Optional lässt sich ein zwölf Zoll großes Beifahrerdisplay integrieren. Das Panel verfügt über einen Sichtschutz, sodass der Fahrer nicht abgelenkt wird. Fahrer können sich im Cockpit zudem Instrumente historischer Modelle wie dem Golf I, dem Golf IV oder einem Käfer einblenden lassen.
Erstmals gibt es unter der Motorhaube einen Frunk mit 32 Litern Stauraum. Der hintere Gepäckraum fasst 534 bis 1.577 Liter. Zu den technischen Neuerungen gehören das serienmäßige One-Pedal-Driving und ein Assistenzdienst, der das Auto an roten Ampeln automatisch stoppt. Über einen Adapter am Ladeanschluss können zudem externe Geräte wie E-Bikes mit Strom versorgt werden.
Der Wechsel zum ID. Tiguan bringt viele klassische Bedienelemente zurück. Begrüßt ihr die Entwicklung oder fandet ihr die Touch-Bedienung besser? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit!
Siehe auch:
- Der neue VW ID. Tiguan ersetzt künftig als Elektro-SUV den ID.4 und ID.5
- Die Auslieferung startet Anfang 2027 zu Preisen ab 42.695 Euro in Europa
- Im Innenraum kehren wieder physische Tasten und klassische Regler zurück
- Das Cockpit bietet große Bildschirme und optional ein Beifahrerdisplay
- Je nach Akkugröße sind elektrische Reichweiten von bis zu 600 km möglich
- Neue Funktionen umfassen One-Pedal-Driving und das Laden externer Geräte
Nachfolger für ein Erfolgsmodell
Volkswagen hat am Freitag auf dem Pariser Autosalon den neuen ID. Tiguan vorgestellt. Das Fahrzeug stellt die vollelektrische Version des weltweit meistverkauften Modells der Marke dar und soll Anfang 2027 auf den Markt kommen. Mit dem neuen SUV werden die bisherigen Baureihen ID.4 und ID.5 abgelöst. Interessenten in Deutschland und Europa können das Elektroauto ab dem 13. Oktober zu Preisen ab 42.695 Euro vorbestellen.
Die Namensänderung markiert eine Abkehr von der bisherigen Ziffern-Nomenklatur. Das rund 4,62 Meter lange Fahrzeug wächst im Vergleich zum Vorgänger um drei Zentimeter, fällt jedoch minimal flacher aus. Optisch setzt das Design auf eine steilere Front mit beleuchtetem Logo sowie ein durchgehendes Leuchtenband. Zudem kehren klassische Bügel-Türgriffe zurück. Diese ersetzen die bisherigen bündigen Griffe der ersten Generation.
Rückkehr der physischen Tasten
Wie Volkswagen mitteilt, flossen zahlreiche Kundenwünsche in die Entwicklung ein. Eine wesentliche Neuerung ist die Abkehr von reinen Touch-Bedienelementen. Das Multifunktionslenkrad verfügt wieder über echte Tasten. Für die Klimaanlage und die Lautstärkeregelung in der Mittelkonsole kommen nun physische Schalter und Drehregler zum Einsatz. Auch die Bedieninsel in der Fahrertür wurde neu konzipiert und bietet nun vier separate Schalter für die Fensterheber.Die Displaylandschaft besteht standardmäßig aus einem Bildschirm mit zehn Zoll für die Instrumente und einem Touchscreen mit 15 Zoll. Optional lässt sich ein zwölf Zoll großes Beifahrerdisplay integrieren. Das Panel verfügt über einen Sichtschutz, sodass der Fahrer nicht abgelenkt wird. Fahrer können sich im Cockpit zudem Instrumente historischer Modelle wie dem Golf I, dem Golf IV oder einem Käfer einblenden lassen.
Mehr Reichweite und neue Funktionen
Das Fahrzeug basiert auf der Plattform MEB+. Die Einstiegsversion verfügt über einen Heckantrieb mit 140 Kilowatt und eine Batterie mit 58 Kilowattstunden. Das ermöglicht eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern. Varianten mit dem größeren Akku mit 77 Kilowattstunden sollen bis zu 600 Kilometer zurücklegen können. Die Spitzenversion bietet einen Allradantrieb mit 220 Kilowatt.
Erstmals gibt es unter der Motorhaube einen Frunk mit 32 Litern Stauraum. Der hintere Gepäckraum fasst 534 bis 1.577 Liter. Zu den technischen Neuerungen gehören das serienmäßige One-Pedal-Driving und ein Assistenzdienst, der das Auto an roten Ampeln automatisch stoppt. Über einen Adapter am Ladeanschluss können zudem externe Geräte wie E-Bikes mit Strom versorgt werden.
Der Wechsel zum ID. Tiguan bringt viele klassische Bedienelemente zurück. Begrüßt ihr die Entwicklung oder fandet ihr die Touch-Bedienung besser? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit!
Welche Reichweiten schafft das neue SUV?
Bis zu 600 Kilometer Reichweite nach WLTP-Standard bietet die Heckantrieb-Variante mit der 77-kWh-Batterie.
Wählt ihr den 220 kW (299 PS) starken Allradantrieb mit dem gleichen Akku, sinkt die Reichweite auf bis zu 560 Kilometer. Das Basismodell mit 58-kWh-Batterie und 140 kW (190 PS) kommt auf bis zu 450 Kilometer.
Wählt ihr den 220 kW (299 PS) starken Allradantrieb mit dem gleichen Akku, sinkt die Reichweite auf bis zu 560 Kilometer. Das Basismodell mit 58-kWh-Batterie und 140 kW (190 PS) kommt auf bis zu 450 Kilometer.
Was darf der ID. Tiguan ziehen?
Bis zu 2.000 Kilogramm Anhängelast bietet das SUV in Kombination mit der großen 77-kWh-Batterie.
Wählt ihr das kleinere Akkupaket mit 58 Kilowattstunden, dürft ihr laut Volkswagen maximal 1.800 Kilogramm ankuppeln.
Wählt ihr das kleinere Akkupaket mit 58 Kilowattstunden, dürft ihr laut Volkswagen maximal 1.800 Kilogramm ankuppeln.
Was bringt das Beifahrerdisplay?
Der optionale 12-Zoll-Bildschirm eröffnet dem Beifahrer eine eigene Welt für Apps, Informationen und Gaming. Ein Sichtschutz (Privacy Mode) sorgt dafür, dass der Fahrer das Display während der Fahrt nicht einsehen kann.
Um den Fahrer akustisch nicht abzulenken, lässt sich der Ton im privaten Modus auf gekoppelte Bluetooth-Kopfhörer des Beifahrers übertragen.
Um den Fahrer akustisch nicht abzulenken, lässt sich der Ton im privaten Modus auf gekoppelte Bluetooth-Kopfhörer des Beifahrers übertragen.
Welche Ausstattungen stehen zur Wahl?
Volkswagen bietet das Fahrzeug in den vier Versionen "Trend", "Life", "Style" und "R-Line" an. Einem Bericht zufolge erhält die Ausstattungslinie R-Line Oberflächen aus Alcantara oder Wildleder im Innenraum.
Darüber hinaus könnt ihr je nach gewählter Variante Felgen in den Größen 19, 20 oder 21 Zoll bestellen. Als optionale Extras nennt der Hersteller unter anderem ein Panoramadach und ein "Harman Kardon"-Soundsystem mit 480 Watt Musikleistung.
Darüber hinaus könnt ihr je nach gewählter Variante Felgen in den Größen 19, 20 oder 21 Zoll bestellen. Als optionale Extras nennt der Hersteller unter anderem ein Panoramadach und ein "Harman Kardon"-Soundsystem mit 480 Watt Musikleistung.
Warum ändert VW den Modellnamen?
Volkswagen benennt seine Elektroautos zunehmend nach den entsprechenden Verbrennermodellen. Dies geschah zuvor bereits beim ID. Polo.
Das Design des ID. Tiguan fällt kantiger und präsenter aus als das weichere Erscheinungsbild der bisherigen ID-Modelle. Damit reagiert der Hersteller laut einem Bericht auf Kritik, die ersten Elektroauto-Generationen ab dem ID.3 von 2019 hätten sich bei Design und Bedienung zu weit von den Verbrennern entfernt.
Das Design des ID. Tiguan fällt kantiger und präsenter aus als das weichere Erscheinungsbild der bisherigen ID-Modelle. Damit reagiert der Hersteller laut einem Bericht auf Kritik, die ersten Elektroauto-Generationen ab dem ID.3 von 2019 hätten sich bei Design und Bedienung zu weit von den Verbrennern entfernt.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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