Viele Upgrades: Google TV-Streamer der zweiten Generation in Arbeit

Google arbeitet bereits an der nächsten Generation des Google TV Streamers, der die altbekannten Chromecasts abgelöst hat. Das neue Modell soll zwar ähnlich aussehen wie bisher, es sind aber einige bedeutsame Upgrades geplant.
Google ChromeCast, Set Top Box, Google TV Streamer
9to5Google / Google
  • Google entwickelt eine zweite Generation des TV Streamers mit Android-Basis
  • Das neue Gehäuse fällt etwas schmaler aus und behält die runde Form weitgehend
  • Integrierte Mikrofone ermöglichen Sprachbefehle nun direkt über die Streaming-Box
  • Die Fernbedienung erhält neben den Netflix- und YouTube-Tasten zwei neue Knöpfe
  • Eine integrierte Präsenzerkennung blendet bei Anwesenheit Infos wie das Wetter ein
  • Im Inneren sorgen eine schnellere Plattform und mehr Flash-Speicher für Leistung

Gleiches Design, viele Neuerungen im Inneren

Google plant einen neuen "TV Streamer", der wie bisher eine Android-basierte Oberfläche für den Zugriff auf diverse Video- und andere Web-Inhalte auf Fernsehern ohne entsprechende eigene Software ermöglichen soll. Das neue Modell hebt sich optisch angeblich nur wenig vom "Original" ab, soll aber dennoch entscheidende Veränderungen mit sich bringen.

Laut den Quellen der Kollegen von 9to5Google läuft die Entwicklung des Google TV Streamers der zweiten Generation schon länger. Das neue Modell soll etwas schmaler sein, was zu einem insgesamt kompakteren Design führt. Die längliche Form mit runden Enden bleibt insgesamt aber angeblich erhalten.


Neue Fernbedienung mit mehr Tasten

Google will dem neuen Modell dem Vernehmen nach eingebaute Mikrofone verpassen, über die der TV Streamer selbst in der Lage sein soll, Kommandos zu erfassen und so auf "Hey Google" und andere Spracheingaben zu reagieren. Bisher befinden sich die Mikrofone ausschließlich in der mitgelieferten Fernbedienung.

Letztere wird mit dem neuen Modell ebenfalls überarbeitet. Laut dem Bericht verpasst Google seiner Fernbedienung zwei weitere Schnellzugriffstasten, die die vorhandenen Tasten für den Zugriff auf Netflix und YouTube ergänzen. Auf der Rückseite des TV Streamers sitzt erneut eine Taste, über die eine Art Suchfunktion gestartet werden kann, falls man die Fernbedienung verlegt hat.

Eine weitere Neuerung ist die sogenannte Präsenzerkennung. Der Google TV Streamer soll demnach in der Lage sein, die Anwesenheit von Personen vor dem Gerät zu erkennen und dann zum Beispiel statt eines Foto-Bildschirmschoners weitere Informationen wie Uhrzeit oder Wetter anzeigen zu können.

Im Inneren des Streaming-Geräts soll zudem eine schnellere Plattform vorzufinden sein, der mehr Flash-Speicher als die bisher verbauten 32 Gigabyte zur Verfügung steht. Noch ist unklar, wann und zu welchem Preis der Google TV Streamer der zweiten Generation auf den Markt kommen soll. Sicher dürfte aber sein, dass das neue Modell teurer wird, hatte Google den Preis der aktuellen Version doch erst im August 2026 deutlich angehoben.

Siehe auch:
Roland Quandt

Redakteur für Smartphones & Leaks

Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.

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