Netzausbau: Telekom stellt 5G+ Ultra für bessere Videocalls vor
Die Deutsche Telekom bündelt mit 5G+ Ultra neue Funktionen für stabilere Videocalls und Gaming im 5G-Netz. Durch Network Slicing und L4S-Technologie werden Daten bei hoher Netzauslastung priorisiert. Die Option ist vor allem für iPhones interessant.
Technisch basiert das Angebot auf dem 5G-Standalone-Netz, das ohne LTE-Anker auskommt. Hinzu kommt das sogenannte Network Slicing in Verbindung mit der L4S-Technologie. L4S steht für Low Latency, Low Loss, Scalable Throughput. Das Verfahren minimiert Verzögerungen und Bildaussetzer, indem es Datenströme bei drohender Überlastung der Funkzelle intelligent steuert und priorisiert.
Die Vorteile der L4S-Technologie zeigten sich laut Anbieter bereits bei Messungen im Bereich des Cloud-Gamings. Dabei seien die Paketverluste um 73 Prozent gesunken, während sich die Latenz um 20 Prozent reduziert habe. Ähnliche Verbesserungen verspricht das Unternehmen nun für Videogespräche in überlasteten Mobilfunkzellen.
Das Verfahren des Network Slicing erlaubt es der Telekom, das physische Netzwerk in mehrere virtuelle Netze aufzuteilen. Jede der virtuellen Scheiben lässt sich für spezielle Anforderungen optimieren. Für Videotelefonie bedeutet das eine garantierte Bandbreite, selbst wenn zeitgleich viele andere Nutzer in der gleichen Funkzelle surfen. Das verhindert den bekannten Effekt, dass an gut besuchten Orten plötzlich keine Daten mehr fließen.
Aktuell profitieren ausschließlich Besitzer von iPhones sowie der Apple Vision Pro von der verbesserten Stabilität bei Videotelefonaten, sofern sie FaceTime nutzen und die aktuelle iOS-Software installiert haben. Der Netzbetreiber plant jedoch, künftig weitere Partner und Apps für das erweiterte Netzwerk zu gewinnen. Eine allgemeine Verfügbarkeit für Android-Geräte steht noch aus.
Nutzt ihr häufig Videotelefonie von unterwegs und hattet schon mit Verbindungsabbrüchen zu kämpfen? Glaubt ihr, dass solche Netz-Optimierungen den Alltag spürbar verbessern? Teilt eure Meinung!
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Siehe auch:
Bessere Videocalls im 5G-Netz
Ab sofort bündelt die Deutsche Telekom ihre bisherigen Gaming-Optionen und neue Funktionen für die Videotelefonie unter der Bezeichnung 5G+ Ultra. Ziel ist es, Smartphone-Nutzern bundesweit eine stabilere Verbindung in Situationen mit hoher Netzauslastung zu bieten. Das betrifft vor allem Orte wie volle Stadien oder Bahnhöfe, an denen herkömmliche Verbindungen oft an ihre Grenzen stoßen.Technisch basiert das Angebot auf dem 5G-Standalone-Netz, das ohne LTE-Anker auskommt. Hinzu kommt das sogenannte Network Slicing in Verbindung mit der L4S-Technologie. L4S steht für Low Latency, Low Loss, Scalable Throughput. Das Verfahren minimiert Verzögerungen und Bildaussetzer, indem es Datenströme bei drohender Überlastung der Funkzelle intelligent steuert und priorisiert.
Die Vorteile der L4S-Technologie zeigten sich laut Anbieter bereits bei Messungen im Bereich des Cloud-Gamings. Dabei seien die Paketverluste um 73 Prozent gesunken, während sich die Latenz um 20 Prozent reduziert habe. Ähnliche Verbesserungen verspricht das Unternehmen nun für Videogespräche in überlasteten Mobilfunkzellen.
Das Verfahren des Network Slicing erlaubt es der Telekom, das physische Netzwerk in mehrere virtuelle Netze aufzuteilen. Jede der virtuellen Scheiben lässt sich für spezielle Anforderungen optimieren. Für Videotelefonie bedeutet das eine garantierte Bandbreite, selbst wenn zeitgleich viele andere Nutzer in der gleichen Funkzelle surfen. Das verhindert den bekannten Effekt, dass an gut besuchten Orten plötzlich keine Daten mehr fließen.
Vorerst nur für Apple-Nutzer
Wie die Deutsche Telekom in einer Pressemitteilung berichtet, ist die neue Option für Kunden mit aktuellen MagentaMobil-Tarifen kostenlos buchbar. Ein Vorteil ist die nahtlose Integration, da Nutzer keine zusätzlichen Einstellungen am Gerät vornehmen müssen. Ein Nachteil ist jedoch die derzeitige Limitierung auf wenige Endgeräte.Aktuell profitieren ausschließlich Besitzer von iPhones sowie der Apple Vision Pro von der verbesserten Stabilität bei Videotelefonaten, sofern sie FaceTime nutzen und die aktuelle iOS-Software installiert haben. Der Netzbetreiber plant jedoch, künftig weitere Partner und Apps für das erweiterte Netzwerk zu gewinnen. Eine allgemeine Verfügbarkeit für Android-Geräte steht noch aus.
Nutzt ihr häufig Videotelefonie von unterwegs und hattet schon mit Verbindungsabbrüchen zu kämpfen? Glaubt ihr, dass solche Netz-Optimierungen den Alltag spürbar verbessern? Teilt eure Meinung!
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Zusammenfassung
- Telekom bündelt Gaming und Videotelefonie nun unter 5G+ Ultra
- Ziel ist stabile Verbindungen bei hoher Last, etwa in Stadien
- Technische Basis sind 5G-Standalone, Slicing und L4S gegen Lags
- Bei Cloud-Gaming sanken Paketverluste um 73 Prozent und die Latenz um 20 Prozent
- Neue Option ist in aktuellen MagentaMobil-Tarifen kostenlos buchbar
- Derzeit funktionieren die Vorteile nur mit iPhone, Vision Pro und FaceTime
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