AAEON UP WCL: Mini-PC im Raspberry-Format mit Intel 'Wildcat Lake'
Der taiwanische Hersteller AAEON hat mit dem UP WCL ein neues Mini-Mainboard im Format und mit den Maßen eines Raspberry Pi Model B vorgestellt. Hier wird aber kein ARM-Chip verwendet, sondern x86-Prozessoren aus der Intel "Wildcat Lake"-Familie.
Der UP WCL wird in mehreren Varianten eingeführt und deckt so ein relativ breites Leistungsspektrum ab. Die günstigste Variante nutzt den Intel Core 3 304, der nur einen einzelnen Performance- und vier Low-Power-Efficiency-Cores (LP-E) mitbringt. Der Chip erreicht bis zu 4,3 Gigahertz als Turbotakt.
Der M.2-2230-Slot auf der Rückseite kann mit einem Funkmodul bestückt werden
Einen integrierten Bluetooth- oder Wi-Fi-Chip gibt es hier nicht, weshalb die Nutzer selbst ein entsprechendes Modul in dem auf der Platine befindlichen M.2-2230-Slot einsetzen müssen. Immerhin sind ein vollwertiger HDMI-2.1-Port, drei USB-A-Ports mit Unterstützung für USB 3.2 Gen 2 sowie ein RJ45-Anschluss mit Support für 2,5-Gbps-Ethernet auf der kleinen Platine installiert.
Portauswahl beim AAEON UP WCL
Über einen 10-Pin-Header können ergänzende Module angeschlossen werden, während ein 12V/5A-Netzteil über entsprechende Klemmen angebunden werden kann. Der größte Vorteil des neuen UP WCL von AAEON besteht wohl in der deutlich größeren Leistung im Vergleich zu einem Raspberry Pi. Der Hersteller wirbt damit, dass das Board mit Windows 11 und diversen Linux-Varianten betrieben werden kann.
AAEON gibt an, dass die Massenfertigung der neuen Mini-Mainboards bzw. SBCs noch im dritten Quartal 2026 anlaufen soll. Zu den Preisen, die aufgrund der Ausstattung natürlich höher ausfallen dürften als bei einem Raspberry Pi, machte der Hersteller noch keine Angaben.
Siehe auch:
Wildcat Lake und Windows statt ARM & Linux
Wer einen Kleinst-PC auf x86-Basis mit viel Speicher bauen will, kann in Kürze auch zum AAEON UP WCL greifen, berichtet Liliputing. Der Single-Board-Computer (SBC) aus Taiwan hat die Maße und das Format eines klassischen Raspberry Pi, nutzt aber die neuen Intel-Prozessoren aus der "Wildcat Lake"-Reihe. Die Leistung fällt somit deutlich höher aus und es sind bis zu 24 Gigabyte LPDDR5-RAM möglich.Der UP WCL wird in mehreren Varianten eingeführt und deckt so ein relativ breites Leistungsspektrum ab. Die günstigste Variante nutzt den Intel Core 3 304, der nur einen einzelnen Performance- und vier Low-Power-Efficiency-Cores (LP-E) mitbringt. Der Chip erreicht bis zu 4,3 Gigahertz als Turbotakt.
Der M.2-2230-Slot auf der Rückseite kann mit einem Funkmodul bestückt werden
4,8-GHz-CPUs auf kleinster Fläche
Die teureren Varianten haben jeweils den Intel Core 5 320 oder Core 7 350 an Bord, die jeweils zwei P- und vier LP-E-Cores mitbringen, die bis zu 4,6 bzw. 4,8 GHz erreichen. Die besseren Versionen haben zudem jeweils zwei GPU-Kerne mit bis zu 2,5 bzw. 2,6 GHz Takt an Bord. Zur weiteren Ausstattung gehören je nach Variante bis zu 24 Gigabyte RAM und maximal 256 GB über UFS angebundener Flash-Speicher.Einen integrierten Bluetooth- oder Wi-Fi-Chip gibt es hier nicht, weshalb die Nutzer selbst ein entsprechendes Modul in dem auf der Platine befindlichen M.2-2230-Slot einsetzen müssen. Immerhin sind ein vollwertiger HDMI-2.1-Port, drei USB-A-Ports mit Unterstützung für USB 3.2 Gen 2 sowie ein RJ45-Anschluss mit Support für 2,5-Gbps-Ethernet auf der kleinen Platine installiert.
Portauswahl beim AAEON UP WCL
Über einen 10-Pin-Header können ergänzende Module angeschlossen werden, während ein 12V/5A-Netzteil über entsprechende Klemmen angebunden werden kann. Der größte Vorteil des neuen UP WCL von AAEON besteht wohl in der deutlich größeren Leistung im Vergleich zu einem Raspberry Pi. Der Hersteller wirbt damit, dass das Board mit Windows 11 und diversen Linux-Varianten betrieben werden kann.
AAEON gibt an, dass die Massenfertigung der neuen Mini-Mainboards bzw. SBCs noch im dritten Quartal 2026 anlaufen soll. Zu den Preisen, die aufgrund der Ausstattung natürlich höher ausfallen dürften als bei einem Raspberry Pi, machte der Hersteller noch keine Angaben.
Zusammenfassung
- AAEON präsentiert neues Mini-Mainboard im Raspberry-Pi-Formfaktor
- Das UP WCL nutzt leistungsstarke Intel Wildcat Lake Prozessoren
- Nutzer wählen zwischen Core 3, 5 oder 7 mit bis zu 24 GB RAM aus
- Anschlüsse für HDMI 2.1, USB 3.2 Gen 2 sowie 2,5 Gbps Ethernet da
- Massenfertigung des Boards startet laut AAEON im dritten Quartal 2026
Siehe auch:
- Raspberry-Pi-Schock: Massive Preiserhöhungen durch Speicherkrise
- Börsenbeben und Hamsterkäufe: Raspberry Pi von KI-Hype erfasst
- Irre RAM-Preisentwicklung: Raspberry Pi muss abermals Preise erhöhen
- Neue Raspberry Pi-Erweiterung führt KI-Modelle lokal aus
- Raspberry Pi bei Angelobung des New Yorker Bürgermeisters verboten
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