MacOS 27: Besitzer einiger älterer Apple-Geräte bleiben im Regen stehen
Apples Entwicklerkonferenz WWDC steht vor der Tür und bringt mit MacOS 27 das nächste große Betriebssystem-Update. Das bedeutet jedoch einen harten Schnitt, da mehrere ältere Geräte auf der Strecke bleiben und die Aktualisierung nicht mehr erhalten.
Der Übergang von x86-Prozessoren zu Chips auf Basis der ARM-Architektur begann im Jahr 2020 und findet nun seinen vorläufigen Abschluss. Das kommende Betriebssystem setzt jetzt als Erstes zwingend einen M-Chip oder den A18-Pro-Prozessor aus dem neuen MacBook Neo voraus.
Folgende Rechner sind noch mit MacOS 26 Tahoe kompatibel, erhalten das Update auf MacOS 27 aber nicht mehr:
Ein positiver Aspekt für Besitzer dieser Geräte ist immerhin die fortlaufende Bereitstellung von Sicherheitsupdates. Die älteren Systeme werden noch für drei weitere Jahre mit kritischen Patches versorgt, was den weiteren Gebrauch bedenkenlos möglich macht.
Für die Zeit nach MacOS 27 ist eine reduzierte Variante der Übersetzungssoftware geplant. Das Programm soll gezielt ältere Spiele unterstützen, die nicht mehr aktiv gepflegt werden, aber auf x86-Frameworks basieren. Der Fokus im produktiven Bereich liegt jedoch ab sofort endgültig auf der eigenen Hardware-Plattform.
Seid ihr von dem Support-Ende für ältere Intel-Macs betroffen? Werdet ihr auf ein neues Modell mit Apple-Chip umsteigen oder euren Rechner weiter nutzen? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Ende der Intel-Ära bei Apple
Die ab dem 8. Juni anstehende Entwicklerkonferenz WWDC bringt weitreichende Veränderungen für Nutzer von Apple-Geräten. Nicht nur wird iOS 27 für einige iPhone-Modelle nicht mehr verfügbar sein, auch mit dem kommenden MacOS 27 lässt das Unternehmen aus Cupertino Besitzer einiger älterer Laptops im Regen stehen. Wie schon bei der Präsentation von MacOS Tahoe vor rund einem Jahr angekündigt, vollzieht man den vollständigen Wechsel auf die hauseigene Prozessorarchitektur. Damit wird Hardware mit Chips von Intel ausgeschlossen.Der Übergang von x86-Prozessoren zu Chips auf Basis der ARM-Architektur begann im Jahr 2020 und findet nun seinen vorläufigen Abschluss. Das kommende Betriebssystem setzt jetzt als Erstes zwingend einen M-Chip oder den A18-Pro-Prozessor aus dem neuen MacBook Neo voraus.
Hardware-Ausschluss im Detail
Der harte Schnitt bei der Systemunterstützung betrifft mehrere Mac-Modelle, die teilweise erst vor wenigen Jahren erschienen. Anwender mit betroffener Hardware müssen künftig auf aktuelle Software-Features verzichten, die etwa speziell auf die Neural Engine der neueren Chips zugeschnitten sind.Folgende Rechner sind noch mit MacOS 26 Tahoe kompatibel, erhalten das Update auf MacOS 27 aber nicht mehr:
- MacBook Pro 16 Zoll (2019)
- Mac Pro (2019)
- MacBook Pro 13 Zoll (2020)
- iMac 27 Zoll (2020)
Ein positiver Aspekt für Besitzer dieser Geräte ist immerhin die fortlaufende Bereitstellung von Sicherheitsupdates. Die älteren Systeme werden noch für drei weitere Jahre mit kritischen Patches versorgt, was den weiteren Gebrauch bedenkenlos möglich macht.
Rosetta und alte Software
Obwohl MacOS 27 exklusiv auf der neuen Architektur läuft, bleibt die Kompatibilität zu älteren Programmen vorerst bestehen. Das Betriebssystem enthält jedoch zum letzten Mal die vollständige Übersetzungsschicht Rosetta. Entwickler haben somit nur noch ein Jahr Zeit, ihre Anwendungen nativ an die aktuelle Hardware anzupassen.Für die Zeit nach MacOS 27 ist eine reduzierte Variante der Übersetzungssoftware geplant. Das Programm soll gezielt ältere Spiele unterstützen, die nicht mehr aktiv gepflegt werden, aber auf x86-Frameworks basieren. Der Fokus im produktiven Bereich liegt jedoch ab sofort endgültig auf der eigenen Hardware-Plattform.
Seid ihr von dem Support-Ende für ältere Intel-Macs betroffen? Werdet ihr auf ein neues Modell mit Apple-Chip umsteigen oder euren Rechner weiter nutzen? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Apple vollzieht mit MacOS 27 den endgültigen Wechsel auf eigene Chips
- Intel-basierte Rechner werden vom kommenden Betriebssystem ausgeschlossen
- Betroffene Modelle erhalten zukünftig keine Funktionsupdates mehr
- Drei Jahre lang liefert das Unternehmen noch wichtige Sicherheitsupdates
- Die Software Rosetta ist letztmalig in vollem Umfang im System enthalten
- Entwickler müssen ihre Programme nun zügig an die neue Hardware anpassen
Siehe auch:
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