Gigabyte: Was, wenn ein einzelner DDR5-Stick so schnell wäre wie zwei?
Der taiwanische Mainboard-Hersteller Gigabyte hat im Zuge der Computex 2026 ein neues Konzept zur Steigerung der Performance von DDR5-Arbeitsspeicher vorgestellt, mit dem ein einzelner DDR5-Riegel unter bestimmten Voraussetzungen ähnliche Leistungswerte erreichen soll wie eine Dual-Channel-Konfiguration.
Laut Gigabyte funktioniert D5 Single Boost nur bei Verwendung eines Mainboards aus der Z890- oder B860-Serie, wenn die jeweils neuesten BIOS-Versionen installiert sind. Außerdem muss Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen, der Hynix-M-Die-Speichermodule verbaut wird. Die jeweilige Plattform von Gigabyte soll in der Lage sein, entsprechende RAM-Module automatisch zu erkennen, woraufhin mit D5 Single Boost eine automatische Übertaktung erfolgt.
Mit der sogenannten Adaptive BIOS Tuning Engine soll ein einzelnes DDR5-RAM-Modul auf bis zu 8400 MT/s gepusht werden können. Die Leistung soll dadurch auf ein ähnliches Niveau gebracht werden können, wie sie mit einem Dual-Channel XMP-Setup möglich ist. Gigabyte wirbt unter anderem mit einer 10-prozentigen Steigerung der Gaming-Performance, lieferte aber noch keine Benchmarkergebnisse oder eine Liste der Titel, für die dies gelten soll.
Natürlich gelten auch die rein technischen Grenzen weiterhin. Ein einzelnes Speichermodul lädt auch mit der neuen automatischen Tuning-Technik von Gigabyte nicht mit der gleichen Bandbreite wie ein Dual-Channel-Setup mit zwei Riegeln, womit der reine Datendurchsatz natürlich nie das gleiche Niveau erreichen kann. Genaue Details wie die Liste der unterstützten Mainboards und RAM-Riegel sind noch offen.
Siehe auch:
Gigabyte bringt Auto-Tuning für Single-Channel-Betrieb
Angesichts enorm gestiegener Speicherpreise dürften nicht wenige Kunden Wege suchen, um bei der Ausstattung ihres PCs etwas Geld zu sparen, aber gleichzeitig die Performance zu optimieren. Mit dem sogenannten D5 Single Boost will Gigabyte genau dies ermöglichen, heißt es in einer Pressemitteilung. Nach einem BIOS-Update soll bei bestimmten Gigabyte-Mainboards die Leistung eines einzelnen DDR5-Arbeitsspeichermoduls getunt werden können.Laut Gigabyte funktioniert D5 Single Boost nur bei Verwendung eines Mainboards aus der Z890- oder B860-Serie, wenn die jeweils neuesten BIOS-Versionen installiert sind. Außerdem muss Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen, der Hynix-M-Die-Speichermodule verbaut wird. Die jeweilige Plattform von Gigabyte soll in der Lage sein, entsprechende RAM-Module automatisch zu erkennen, woraufhin mit D5 Single Boost eine automatische Übertaktung erfolgt.
Mit der sogenannten Adaptive BIOS Tuning Engine soll ein einzelnes DDR5-RAM-Modul auf bis zu 8400 MT/s gepusht werden können. Die Leistung soll dadurch auf ein ähnliches Niveau gebracht werden können, wie sie mit einem Dual-Channel XMP-Setup möglich ist. Gigabyte wirbt unter anderem mit einer 10-prozentigen Steigerung der Gaming-Performance, lieferte aber noch keine Benchmarkergebnisse oder eine Liste der Titel, für die dies gelten soll.
Natürlich gelten auch die rein technischen Grenzen weiterhin. Ein einzelnes Speichermodul lädt auch mit der neuen automatischen Tuning-Technik von Gigabyte nicht mit der gleichen Bandbreite wie ein Dual-Channel-Setup mit zwei Riegeln, womit der reine Datendurchsatz natürlich nie das gleiche Niveau erreichen kann. Genaue Details wie die Liste der unterstützten Mainboards und RAM-Riegel sind noch offen.
Zusammenfassung
- Gigabyte präsentiert auf der Computex 2026 die D5 Single Boost Technologie für DDR5-RAM
- D5 Single Boost erfordert Z890- oder B860-Mainboards mit aktuellstem BIOS-Update
- Hynix M-Die-Speichermodule werden für das automatische RAM-Tuning vorausgesetzt
- Adaptive BIOS Tuning Engine soll einzelne Module auf bis zu 8400 MT/s takten
- Gigabyte verspricht bis zu 10 Prozent Gaming-Performancegewinn, aber ohne Belege
- Dual-Channel-Bandbreite bleibt trotz D5 Single Boost technisch weiterhin überlegen
- Konkrete Benchmarks und kompatible Hardware-Listen wurden noch nicht veröffentlicht
Siehe auch:
- Mehr Lüfter: Cooler Master & G.Skill bringen DDR5-RAM mit Aktivkühler
- Speicherkrise: Chinesische Firmen könnten den DDR5-Markt bald fluten
- Schwarz-Rot-Bling: ASUS bringt erstmals eigenes DDR5-RAM-Kit
- HUDIMM: Neuer DDR5-Standard vorgestellt - Günstig aber mit Haken
- DDR4- & DDR5-RAM-Support: Intel hält an 14. CPU-Generation fest
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