Völlige Eskalation: 'Sicherheitsforscher' droht Microsoft jetzt öffentlich

Der Konflikt zwischen Microsoft und dem 'Sicherheitsforscher' Nightmare Eclipse verschärft sich weiter. Nach Sperrungen auf großen Entwickler-Plattformen weicht der Hacker nun auf seinen eigenen Blog aus und droht für Juli mit einem Angriff.
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Eskalation im Zero-Day-Streit

Der Konflikt zwischen Nightmare Eclipse und Microsoft erreicht eine neue Stufe. Nachdem nun die Konten des umstrittenen 'Sicherheitsforschers' bei den Code-Plattformen GitHub und GitLab gesperrt wurden, hat er eine öffentliche Drohung ausgesprochen. Er kündigte für den 14. Juli 2026, einen regulären Patch-Day von Microsoft, Konsequenzen an.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Veröffentlichung von sechs sogenannten Zero-Day-Schwachstellen von Windows 11 wie BlueHammer, RedSun und YellowKey innerhalb von nur sechs Wochen. Weil Nightmare Eclipse dadurch Angreifern die Möglichkeit gab, die Schwachstellen unmittelbar auszunutzen, erntete er harsche Kritik von Microsoft. Während das Unternehmen die ersten drei Lücken im Mai 2026 eilig schloss, blieben Zero-Days wie YellowKey oder MiniPlasma eine Zeit lang ungepatcht. Durch die unkoordinierte Veröffentlichung fehlte dem Unternehmen die notwendige Zeit, um sichere Patches zu entwickeln und auszurollen.


Normalerweise arbeiten IT-Sicherheitsforscher nach dem Prinzip der verantwortungsvollen Offenlegung. Sie melden Fehler an die Hersteller und geben ihnen Zeit für die Entwicklung von Patches. Nightmare Eclipse entschied sich bewusst gegen das Vorgehen. Er machte die kritischen Fehler öffentlich zugänglich.

Rachefeldzug im Netz

Die Motivation für das Vorgehen liegt offenbar in einem gescheiterten Abkommen. Wie das Online-Magazin Cybernews berichtet, fühlte sich der anonyme Forscher von Microsoft hintergangen. Er behauptet, dass der Konzern ihm die Auszahlung einer Belohnung in Höhe von 150.000 Dollar (etwa 129.430 Euro) für die Entdeckung früherer Lücken verweigert habe.

Wie die Situation am 14. Juli weitergeht, bleibt ungewiss. Der Hacker drohte mit der Veröffentlichung von internen Dokumenten und möglicherweise noch gravierenderen Sicherheitslücken. "Ich werde dafür sorgen, dass euch an diesem Tag die Knochen gebrochen werden", schrieb er in Richtung Microsofts in seinem Blog. Zudem soll ein sogenannter Totmannschalter existieren. Der Mechanismus lädt automatisch weiteres Material ins Netz hoch, sollte Nightmare Eclipse verhaftet werden oder etwas anderes passieren.

Der Streit spitzt sich weiter zu. Wie bewertet ihr das Vorgehen von Nightmare Eclipse und die Reaktion von Microsoft? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Konflikt zwischen Microsoft und Hacker Nightmare Eclipse eskaliert weiter
  • Konten des Hackers auf GitHub und GitLab wurden inzwischen gesperrt
  • Sechs Zero-Day-Schwachstellen in Windows 11 in nur sechs Wochen enthüllt
  • Nightmare Eclipse droht mit Veröffentlichungen am 14. Juli 2026
  • Hacker fühlt sich um eine Bug-Bounty von 150.000 Dollar betrogen
  • Ein Totmannschalter soll bei Verhaftung automatisch Daten hochladen
  • Microsoft schloss erste Lücken im Mai, andere blieben zunächst offen

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