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Rettungsplan für Voyager 1: NASA plant riskantes "Big Bang"-Manöver
Schwindende Energie, extreme Distanzen und ein riskantes Rettungsmanöver: Die Raumsonde Voyager 1 kämpft im interstellaren Raum ums Überleben. Die NASA greift zu drastischen Maßnahmen, um einen totalen Systemausfall der Sonde abzuwenden.
Das Instrument hatte seit dem Start 1977 kontinuierlich Daten gesammelt. Die Sonde wird mit thermoelektrischen Radioisotopengeneratoren betrieben. Der Zerfall von Plutonium-238 löst einen jährlichen Leistungsverlust von etwa vier Watt aus. Von den ursprünglich 470 Watt bei der Einführung stehen heute noch rund 220 Watt zur Verfügung. Ein unerwarteter Spannungsabfall während eines Drehmanövers im Februar zwang das Team zum sofortigen Einschreiten, um eine automatische Notabschaltung zu verhindern.
Die Testvorbereitungen laufen im Mai und Juni 2026 zunächst an der näher an der Erde gelegenen Schwestersonde Voyager 2. Ist das Verfahren erfolgreich, wird es im Juli auf Voyager 1 übertragen. Aufgrund der großen Entfernung werden alle Eingriffe zu einer langen Geduldsprobe.
Voyager 1 ist derzeit über 172 astronomische Einheiten von der Erde entfernt und bewegt sich mit rund 61.000 Stundenkilometern weiter in den interstellaren Raum. Ein Funksignal benötigt mehr als 23 Stunden für die einfache Strecke. Im November 2026 soll die Sonde die Marke von einem Lichttag Entfernung erreichen.
Der Sender der Raumsonde arbeitet auf der niedrigeren Leistungsstufe mit nur 22 Watt. Das sind weniger Watt als eine herkömmliche Glühbirne benötigt. Dennoch reicht die Leistung, um Daten zur Erde zu übertragen. An Bord befindet sich zusätzlich die goldene Schallplatte mit Geräuschen und Bildern der Erde als Botschaft an mögliche außerirdische Intelligenzen.
Was meint ihr zu den Bemühungen der NASA, die alten Sonden am Leben zu erhalten? Teilt eure Gedanken und Meinungen zu dem Thema gerne unten in den Kommentaren mit uns!
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Kampf um jedes Watt Energie
Die Energiereserven der fast 50 Jahre alten Sonde Voyager 1 schwinden weiter. Wie in einem Bericht aus dem April dargelegt, deaktivierten Ingenieure am Jet Propulsion Laboratory am 17. April 2026 das Experiment für niederenergetische geladene Teilchen, um das Überleben des am weitesten entfernten von Menschen gebauten Objekts zu sichern.Das Instrument hatte seit dem Start 1977 kontinuierlich Daten gesammelt. Die Sonde wird mit thermoelektrischen Radioisotopengeneratoren betrieben. Der Zerfall von Plutonium-238 löst einen jährlichen Leistungsverlust von etwa vier Watt aus. Von den ursprünglich 470 Watt bei der Einführung stehen heute noch rund 220 Watt zur Verfügung. Ein unerwarteter Spannungsabfall während eines Drehmanövers im Februar zwang das Team zum sofortigen Einschreiten, um eine automatische Notabschaltung zu verhindern.
Riskantes Manöver geplant
Wie das Portal Space Daily berichtet, erhöht die Abschaltung des Teilcheninstruments die verbleibende Betriebsdauer um etwa ein Jahr. Um die Lebensdauer bis in die 2030er Jahre zu verlängern, plant die NASA das Manöver Big Bang. Dabei werden ältere Systeme durch stromsparende Komponenten ersetzt, um die Sonde im interstellaren Raum weiter vor dem Ausfall durch Energieverlust zu schützen.Die Testvorbereitungen laufen im Mai und Juni 2026 zunächst an der näher an der Erde gelegenen Schwestersonde Voyager 2. Ist das Verfahren erfolgreich, wird es im Juli auf Voyager 1 übertragen. Aufgrund der großen Entfernung werden alle Eingriffe zu einer langen Geduldsprobe.
Voyager 1: Meilensteine einer historischen Reise
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1977
5. September 1977Start der Sonde Voyager 1 von Cape Canaveral mit einer Titan-IIIE-Centaur-Rakete
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1979
5. März 1979Erste Jupiter-Annäherung: Voyager 1 untersucht das Jupitersystem und seine Monde und liefert tausende Bilder
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1980
12. November 1980Vorbeiflug an Saturn; die Sonde schwenkt auf eine Flugbahn aus der Ebene der Ekliptik hinaus
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2012
Sommer 2012Voyager 1 tritt als erstes von Menschen gebautes Objekt in den interstellaren Raum ein und verlässt die Heliosphäre
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2026
18. November 2026Voyager 1 erreicht laut NASA-Planungsdaten die Marke von genau einem Lichttag Entfernung zur Erde - rund 26 Milliarden Kilometer
Voyager 1 ist derzeit über 172 astronomische Einheiten von der Erde entfernt und bewegt sich mit rund 61.000 Stundenkilometern weiter in den interstellaren Raum. Ein Funksignal benötigt mehr als 23 Stunden für die einfache Strecke. Im November 2026 soll die Sonde die Marke von einem Lichttag Entfernung erreichen.
Nur noch zwei Instrumente laufen
Voyager 1 verfügt derzeit nur noch über zwei aktive wissenschaftliche Instrumente: das Magnetometer und das Plasmawellen-Subsystem. Um später eine Reaktivierung des deaktivierten Sensors zu ermöglichen, ließen die Ingenieure einen kleinen Motor mit einem Verbrauch von etwa einem halben Watt eingeschaltet.Der Sender der Raumsonde arbeitet auf der niedrigeren Leistungsstufe mit nur 22 Watt. Das sind weniger Watt als eine herkömmliche Glühbirne benötigt. Dennoch reicht die Leistung, um Daten zur Erde zu übertragen. An Bord befindet sich zusätzlich die goldene Schallplatte mit Geräuschen und Bildern der Erde als Botschaft an mögliche außerirdische Intelligenzen.
Was meint ihr zu den Bemühungen der NASA, die alten Sonden am Leben zu erhalten? Teilt eure Gedanken und Meinungen zu dem Thema gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Voyager 1 kämpft im interstellaren Raum weiter ums Überleben
- Plutonium-Radioisotopengeneratoren verlieren jährlich vier Watt
- Von 470 Watt Anfangskapazität sind nur noch rund 220 Watt übrig
- JPL-Team schaltete am 17. April 2026 ein Teilchenexperiment ab
- NASA bereitet das riskante Manöver "Big Bang" zur Stromumschaltung vor
- Tests laufen im Mai und Juni 2026 zunächst an Voyager 2
- Funksignale brauchen mehr als 23 Stunden für den Weg zur Sonde
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