FSR 4.1: Ältere Radeon-Karten erhalten bald enormen Grafik-Boost
AMD erweitert die Unterstützung für seine neueste Upscaling-Technik. Nutzer älterer Grafikkarten erhalten bald Zugriff auf die KI-gestützte Bildverbesserung von FSR 4.1, die bislang ausschließlich den neuesten Radeon-Modellen vorbehalten war.
Das Update bringt KI-gestützte Bildverbesserungen auf Hardware, die ursprünglich nicht primär dafür vorgesehen war. FSR 4.1 nutzt maschinelles Lernen, um Bilder in Echtzeit hochzuskalieren. Das führt zu flüssigerem Gameplay und einer verbesserten Optik. Die neue Version bietet eine bessere Detailerhaltung und reduziert Bildfehler. Über 300 Spiele unterstützen die Technik, darunter bekannte Titel wie Cyberpunk 2077 und Forza Horizon 6. Auch Handhelds wie das Steam Deck profitieren von dem kommenden Update.
Die offizielle Portierung war technisch dennoch anspruchsvoll, da RDNA 4 spezielle KI-Beschleuniger für das FP8-Datenformat besitzt. Ältere Modelle müssen die Berechnungen über die weniger effiziente INT8-Hardware durchführen. Erste Tests der Community-Version zeigten auf RDNA-2-Karten einen Leistungsverlust von zehn bis 20 Prozent im Vergleich zur Vorgängerversion FSR 3.1. Die offizielle Implementierung könnte diesen Wert aber verbessern.
Auch für den Konsolenmarkt ergeben sich neue Perspektiven. Aktuelle Systeme wie die PlayStation 5 und Xbox Series X basieren ebenfalls auf der RDNA-2-Architektur, weshalb eine Integration von FSR 4.1 technisch machbar wäre. Bislang nutzen die Konsolen noch die ältere FSR-3-Technik. Ob und wann ein entsprechendes Update für Konsolenspieler erscheint, bleibt aber vorerst offen.
Werdet ihr FSR 4.1 auf eurer älteren Grafikkarte nutzen oder plant ihr ohnehin ein Hardware-Upgrade? Teilt eure Meinung zu diesem späten AMD-Update jetzt mit uns in den Kommentaren! Siehe auch:
- AMD erweitert FSR 4.1 auf RDNA 3 ab Juli 2026 und RDNA 2 ab 2027
- Über 300 Spiele und das Steam Deck profitieren zum Start
- Der Quellcode-Leak vom August 2025 enthüllte die Kompatibilität mit älteren Karten
- Technisch anspruchsvoll: RDNA 4 nutzt FP8, ältere GPUs nur INT8
- Community-Tests zeigen zehn bis zwanzig Prozent weniger Leistung auf RDNA-2
- Das Update verlängert die Nutzungsdauer der Radeon-RX-7000- und RX-6000-Serien
- PS5 und Xbox Series X könnten theoretisch FSR 4.1 erhalten, da sie RDNA 2 nutzen
FSR 4.1 für ältere GPUs
Schon vor über einem Jahr gab es Hinweise darauf, dass AMD daran arbeitet, FSR 4 auch auf ältere GPUs zu bringen. Das wurde durch den Source-Code des Upscalers, der versehentlich im August 2025 geleakt worden war, bestätigt. Jetzt hat der Hersteller die Bereitstellung offiziell gemacht. Ab Juli 2026 erhalten Modelle mit RDNA-3-Architektur FSR Upscaling 4.1. Auch Besitzer von noch älteren RDNA-2-Grafikkarten sollen profitieren. Sie müssen sich allerdings noch bis Anfang 2027 gedulden.Das Update bringt KI-gestützte Bildverbesserungen auf Hardware, die ursprünglich nicht primär dafür vorgesehen war. FSR 4.1 nutzt maschinelles Lernen, um Bilder in Echtzeit hochzuskalieren. Das führt zu flüssigerem Gameplay und einer verbesserten Optik. Die neue Version bietet eine bessere Detailerhaltung und reduziert Bildfehler. Über 300 Spiele unterstützen die Technik, darunter bekannte Titel wie Cyberpunk 2077 und Forza Horizon 6. Auch Handhelds wie das Steam Deck profitieren von dem kommenden Update.
Hintergründe zum FSR-Release
Ursprünglich war die Technologie exklusiv für die RDNA-4-Architektur der Radeon-RX-9000-Serie geplant. Wie AMDs Jack Huynh auf X nun aber ankündigte, ändert das Unternehmen seine Strategie. Ein Grund dafür könnte der bereits angesprochene Quellcode-Leak im August 2025 sein. Die Community entdeckte darin eine INT8-Version des KI-Modells, die mit älteren Karten kompatibel ist. Modder machten die Technik daraufhin über inoffizielle Tools zugänglich.Die offizielle Portierung war technisch dennoch anspruchsvoll, da RDNA 4 spezielle KI-Beschleuniger für das FP8-Datenformat besitzt. Ältere Modelle müssen die Berechnungen über die weniger effiziente INT8-Hardware durchführen. Erste Tests der Community-Version zeigten auf RDNA-2-Karten einen Leistungsverlust von zehn bis 20 Prozent im Vergleich zur Vorgängerversion FSR 3.1. Die offizielle Implementierung könnte diesen Wert aber verbessern.
Vorteile für die Langlebigkeit
Mit dem Schritt reagiert der Hersteller auf wachsende Kritik der Nutzerschaft. Durch das Nachreichen von FSR 4.1 verlängert sich die Nutzungsdauer der Serien Radeon RX 7000 und RX 6000 erheblich. Angesichts momentan stark steigender Hardwarepreise ist das eine willkommene Entwicklung für viele Besitzer einer entsprechenden Grafikkarte.Auch für den Konsolenmarkt ergeben sich neue Perspektiven. Aktuelle Systeme wie die PlayStation 5 und Xbox Series X basieren ebenfalls auf der RDNA-2-Architektur, weshalb eine Integration von FSR 4.1 technisch machbar wäre. Bislang nutzen die Konsolen noch die ältere FSR-3-Technik. Ob und wann ein entsprechendes Update für Konsolenspieler erscheint, bleibt aber vorerst offen.
Werdet ihr FSR 4.1 auf eurer älteren Grafikkarte nutzen oder plant ihr ohnehin ein Hardware-Upgrade? Teilt eure Meinung zu diesem späten AMD-Update jetzt mit uns in den Kommentaren! Siehe auch:
- Radeon RX 9050: AMD plant angeblich neue Einsteiger-Grafikkarte
- Radeon RX 9070 XT: Asus hebt Preise für AMD-Grafikkarten deutlich an
- Deutlicher Grafik-Boost für Radeon: AMDs FSR 4.1 geleakt - erste Bilder
- Radeon-GPUs: AMD plant angeblich Verknappung eines 16-GB-Modells
- Stecker-Drama: Nächste Radeon RX 9070 XT schmilzt Stromanschluss
Thema:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
AMDs Aktienkurs
Neue Downloads
Videos zum Thema AMD
- Ninkear: Breite Palette an PCs und Notebooks vorgestellt
- NiPoGi E3B im Test: Einfaches Mini-PC-Upgrade bringt Überraschungen
- Geekom A9 Max 2026: Mini-PC mit AMDs KI-Plattform im Test
- Ninkear A16 Pro: Großes Notebook mit großer Nachfrage im Test
- Geekom A7: Vielseitiger Mini-PC mit AMD-Ryzen-CPU im Test
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- AirPods Pro 3 + 40 GB Telekom: Bundle effektiv für nur 3,03 Euro/Monat
- Tesla Model 3: Facelift bringt 16-Zoll-Display und V2L-Funktion
- US-Irrsinn: Keine RTX 5090 ohne ID und signiertes Exportverbot mehr
- FritzFon-SOS-Ruf, Ausfallschutz und mehr: Neue FritzBoxen im Labortest
- Steam-Hardware-Umfrage: GeForce RTX 5070 nun die beliebteste GPU
- iPhone Duo: Apple bestätigt spezielle austauschbare Display-Schicht
- Überraschung: Rover findet Spuren heißer Quellen auf dem Mars
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen