Outlook: Microsoft nimmt den Quick-Steps-Bug endlich ernst
Microsoft hat endlich einen Fehler in der klassischen Version Outlooks bestätigt, durch den die Funktion "Quick Steps" bei einigen Nutzern nach aktuellen Updates plötzlich deaktiviert wird. Eine Lösung soll nun gefunden werden.
Die Störung sorgt bereits seit Monaten für Beschwerden in Online-Foren und sozialen Netzwerken. Nutzer berichteten dort wiederholt, dass bestimmte Quick Steps ohne ersichtlichen Grund nicht mehr anklickbar seien. Erst jetzt hat Microsoft das Problem offiziell als bekannten Fehler eingestuft.
Quick Steps gehören zu den produktiveren Funktionen der klassischen Outlook-Version. Sie ermöglichen es, mehrere Arbeitsschritte mit nur einem Klick auszuführen. Anwender können damit beispielsweise E-Mails verschieben, weiterleiten, als gelesen markieren oder Kategorien zuweisen. Auch individuelle Arbeitsabläufe und Tastenkombinationen lassen sich einrichten.
Alternativ können Anwender auf die ältere Outlook-Version 2511 (Build 19426.20218) zurückwechseln. Zudem rät Microsoft, automatische Office-Updates vorübergehend zu deaktivieren, damit das Programm nicht sofort wieder auf die fehlerhafte Version aktualisiert wird.
Als weitere Ausweichmöglichkeiten nennt das Unternehmen die Nutzung der webbasierten Outlook-Version oder der neuen Outlook-App. Wann genau ein dauerhaftes Update erscheinen wird, ist bislang unklar. Nach Angaben Microsofts wurde der Fehler intern noch nicht vollständig priorisiert oder eingeordnet.
Siehe auch:
Funktionen ausgegraut
Laut Microsoft tritt das Problem auf, wenn ein Quick-Step-Befehl Aktionen enthält, die sich auf eine ausgewählte E-Mail nicht anwenden lassen. Besonders häufig seien Funktionen rund um Kategorien oder Markierungen betroffen. So kann eine Schnellaktion, die eine Nachricht verschiebt und gleichzeitig Kategorien entfernt, ausgegraut erscheinen, wenn die betreffende E-Mail gar keine Kategorien besitzt. Die Nachricht kann so also auch nicht verschoben werden.Die Störung sorgt bereits seit Monaten für Beschwerden in Online-Foren und sozialen Netzwerken. Nutzer berichteten dort wiederholt, dass bestimmte Quick Steps ohne ersichtlichen Grund nicht mehr anklickbar seien. Erst jetzt hat Microsoft das Problem offiziell als bekannten Fehler eingestuft.
Quick Steps gehören zu den produktiveren Funktionen der klassischen Outlook-Version. Sie ermöglichen es, mehrere Arbeitsschritte mit nur einem Klick auszuführen. Anwender können damit beispielsweise E-Mails verschieben, weiterleiten, als gelesen markieren oder Kategorien zuweisen. Auch individuelle Arbeitsabläufe und Tastenkombinationen lassen sich einrichten.
Shortcut als Lösung
Bis ein Patch veröffentlicht wird, empfiehlt Microsoft mehrere Übergangslösungen. So sollen Nutzer den betroffenen Quick Steps möglichst Tastenkürzel zuweisen. Dies erfolgt über "Quick Steps verwalten", anschließend kann der gewünschte Schnellschritt bearbeitet und eine Tastenkombination ausgewählt werden. Mit dieser lässt sich die Aktion auch auslösen, wenn sie per Maus nicht anklickbar ist.Alternativ können Anwender auf die ältere Outlook-Version 2511 (Build 19426.20218) zurückwechseln. Zudem rät Microsoft, automatische Office-Updates vorübergehend zu deaktivieren, damit das Programm nicht sofort wieder auf die fehlerhafte Version aktualisiert wird.
Als weitere Ausweichmöglichkeiten nennt das Unternehmen die Nutzung der webbasierten Outlook-Version oder der neuen Outlook-App. Wann genau ein dauerhaftes Update erscheinen wird, ist bislang unklar. Nach Angaben Microsofts wurde der Fehler intern noch nicht vollständig priorisiert oder eingeordnet.
Zusammenfassung
- Microsoft bestätigt Fehler: Quick Steps werden in Outlook Classic deaktiviert
- Problem entsteht, wenn Aktionen auf ausgewählte E-Mail nicht anwendbar sind
- Besonders Kategorien und Markierungen sind betroffen: Funktionen werden ausgegraut
- Quick Steps ermöglichen mehrere Aktionen mit nur einem Klick auszuführen
- Microsoft empfiehlt Tastenkürzel zuzuweisen, um Aktionen trotzdem auszulösen
- Alternativ kann auf Outlook Version 2511 zurückgewechselt werden
- Nutzer können auch auf Webversion oder neue Outlook-App ausweichen
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