MacBook Neo wird wohl teurer - Neue Farben sollen Käufer wohl trösten
Apples Einstiegs-Notebook übertrifft die Verkaufserwartungen. Der Konzern erhöht daher nun die Produktion. Das führt jedoch zu steigenden Kosten. Um Käufer trotz möglicher Preiserhöhungen für den Laptop zu begeistern, könnten neue Farbvarianten erscheinen.
Die Produktionsausweitung stellt die Lieferkette jedoch vor große Herausforderungen. Für das Notebook benötigt Apple dringend weitere A18-Pro-Prozessoren. Der taiwanische Halbleiterhersteller TSMC fertigt die Chips im modernen Drei-Nanometer-Verfahren, hat jedoch kaum noch freie Kapazitäten. Die starke Auslastung durch andere Technologieunternehmen treibt die Produktionskosten für die benötigten Recheneinheiten aktuell daher merklich in die Höhe.
Wie der ehemalige Bloomberg-Journalist Tim Culpan berichtet, verteuert sich die Herstellung des Geräts zudem noch weiter. So nutzte Apple für das Notebook ursprünglich aussortierte iPhone-Chips mit leichtem Defekt, bei denen ein Grafikkern nicht funktionstüchtig war. Eine solche Ausbeute-Optimierung ist bei den neu produzierten Chips jetzt nicht mehr möglich. Es könnte gut sein, dass Apple diese Mehrkosten bald an die Endkunden weitergibt.
Alternativ könnte das günstigere Einstiegsmodell komplett aus dem Sortiment gestrichen werden, um die Margen zu schützen. Solche Maßnahmen hat Apple gerade erst beim Mac Mini und Mac Studio ergriffen. Auch hier wurden Einstiegsmodelle und Varianten mit viel RAM aus dem Sortiment genommen. Die kommenden Wochen werden zeigen, für welchen Weg sich der Hersteller beim MacBook Neo entscheidet.
Würdet ihr für neue Gehäusefarben einen höheren Preis beim Einstiegs-Notebook akzeptieren? Teilt eure Meinung und bisherigen Erfahrungen mit dem Gerät gerne in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Hohe Nachfrage beim Einstiegsgerät
Während Apple wohl die Arbeit der gefloppten Vision Pro eingestellt hat, entwickelt sich das erst kürzlich veröffentlichte MacBook Neo zu einem großen Verkaufserfolg. Die Nachfrage übersteigt das Angebot derzeit bei Weitem, was zu Lieferzeiten von bis zu vier Wochen führt. Um den Bedarf zu decken, hat der Konzern jetzt die Produktionsziele für das Notebook kurzfristig von ursprünglich sechs auf zehn Millionen Einheiten erhöht. Auftragsfertiger in China und Vietnam arbeiten bereits unter Hochdruck an der Umsetzung.Die Produktionsausweitung stellt die Lieferkette jedoch vor große Herausforderungen. Für das Notebook benötigt Apple dringend weitere A18-Pro-Prozessoren. Der taiwanische Halbleiterhersteller TSMC fertigt die Chips im modernen Drei-Nanometer-Verfahren, hat jedoch kaum noch freie Kapazitäten. Die starke Auslastung durch andere Technologieunternehmen treibt die Produktionskosten für die benötigten Recheneinheiten aktuell daher merklich in die Höhe.
Wie der ehemalige Bloomberg-Journalist Tim Culpan berichtet, verteuert sich die Herstellung des Geräts zudem noch weiter. So nutzte Apple für das Notebook ursprünglich aussortierte iPhone-Chips mit leichtem Defekt, bei denen ein Grafikkern nicht funktionstüchtig war. Eine solche Ausbeute-Optimierung ist bei den neu produzierten Chips jetzt nicht mehr möglich. Es könnte gut sein, dass Apple diese Mehrkosten bald an die Endkunden weitergibt.
Neue Farben gegen Preisschock
Sollte es zu einer Preiserhöhung kommen, könnte das Unternehmen laut Culpan eine gezielte Maßnahme planen, um das Kaufinteresse dennoch hochzuhalten. Das Notebook, das aktuell in den Tönen Citrus, Blush, Indigo und Silver angeboten wird, könnte neue Farbvarianten erhalten. Die optische Auffrischung soll Käufer dann wohl über den potenziell höheren Anschaffungspreis hinwegtrösten. Apple nutzte solche Strategien in der Vergangenheit bereits häufiger.Alternativ könnte das günstigere Einstiegsmodell komplett aus dem Sortiment gestrichen werden, um die Margen zu schützen. Solche Maßnahmen hat Apple gerade erst beim Mac Mini und Mac Studio ergriffen. Auch hier wurden Einstiegsmodelle und Varianten mit viel RAM aus dem Sortiment genommen. Die kommenden Wochen werden zeigen, für welchen Weg sich der Hersteller beim MacBook Neo entscheidet.
Würdet ihr für neue Gehäusefarben einen höheren Preis beim Einstiegs-Notebook akzeptieren? Teilt eure Meinung und bisherigen Erfahrungen mit dem Gerät gerne in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Apple erhöht Produktion des MacBook Neo auf zehn Millionen Geräte
- Lange Lieferzeiten von bis zu vier Wochen zeigen die hohe Nachfrage
- TSMC kann kaum noch freie Kapazitäten für A18-Pro-Chips bereitstellen
- Ehemals aussortierte iPhone-Chips mit Defekt senkten Produktionskosten
- Diese Einsparung ist bei neuen Chips nicht mehr möglich - Kosten steigen
- Apple könnte entstehende Mehrkosten direkt an Kunden weitergeben
- Neue Farbvarianten sollen Käufer womöglich dennoch für einen Kauf begeistern
- Einstiegsmodell könnte alternativ komplett aus dem Sortiment verschwinden
Siehe auch:
- Apple-Kahlschlag: Weitere Mac Minis & Mac Studios aus Store gestrichen
- Jubiläums-iPhone: Apple wagt neuen Versuch mit Solid-State-Buttons
- Video zeigt iPhone Ultra: So fühlt sich Apples faltbares Smartphone an
- Gestrichen: Apple nimmt günstigsten Mac Mini komplett vom Markt
- Apples großer Flop: Weitere Arbeit an der Vision Pro wurde gestoppt
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
- Silo: Apple zeigt den offiziellen Trailer zu Staffel 3 der Sci-Fi-Serie
- Tipps zum Tablet: Nützliches Zubehör für iPad 10 und iPad 11 im Test
- Getestet: Wie stark unterscheiden sich MacBook Neo und MacBook Pro?
- Ähnlicher Preis bringt die Frage auf: MacBook Neo oder ein iPad?
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Neue Microsoft-Geräte: Surface Pro und Surface Laptop sind da
- Tesla Cybercab: Batteriegröße, Gewicht und Leistung bestätigt
- Apple iPhone 18: Zulieferer bestätigt die Verschiebung auf 2027
- Wahnsinns-Deal: Samsung Galaxy S26 Ultra mit 50 GB Telekom-Tarif
- Was Tesla nicht schafft, setzt Xiaomi um, und stellt Laderoboterarm vor
- Aktionäre klagen: Ist Microsofts KI- & Cloud-Boom auf Lügen gebaut?
- Zhuque-2E: Neueste China-Rakete zerbricht und bedroht Starlink
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen