Gestrichen: Apple nimmt günstigsten Mac Mini komplett vom Markt
Apple streicht das günstigste Modell des Mac Mini aus dem Sortiment. Käufer müssen nun tiefer in die Tasche greifen, da nur noch teurere Speichervarianten verfügbar sind. Hintergrund sind massive globale Lieferengpässe.
Durch den Wegfall der kleinsten Konfiguration erhöht sich die finanzielle Hürde für Käufer spürbar. Während das alte Einstiegsmodell für 699 Euro angeboten wurde, beginnt das Portfolio ab sofort bei 949 Euro. In Deutschland kostet das neue Basisgerät direkt beim Hersteller damit also knapp 36 Prozent mehr. Bei den teureren Ausführungen mit dem M4-Pro-Prozessor gibt es keine Streichungen.
Zudem kämpft der langjährige Auftragsfertiger TSMC mit Kapazitätsgrenzen bei der Produktion der fortschrittlichen Chipsätze. Das schränkt die allgemeine Verfügbarkeit auf dem Markt weiter ein. Die Preise für Arbeitsspeicher und SSD-Komponenten steigen aufgrund der globalen Speicherkrise zudem kontinuierlich an. Das erschwert die Produktion von Konfigurationen mit geringer Marge erheblich.
Neben dem kompakten Mac Mini ist auch der Mac Studio stark von den akuten Lieferproblemen betroffen. Auf dem Gebrauchtmarkt erzielen bestimmte Ausführungen des Systems mit M3-Ultra-Chip laut Wccftech mittlerweile Preise von bis zu 25.000 US-Dollar (etwa 21.300 Euro). Das unterstreicht die extrem angespannte Marktsituation. Sammler und professionelle Anwender zahlen diese enormen Aufschläge, um Wartezeiten zu umgehen.
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Siehe auch:
Einstiegsmodell komplett gestrichen
Nur einen Tag nachdem Apple-CEO Tim Cook massive Engpässe bei Macs einräumen musste, hat das Unternehmen die günstigste Ausführung des Mac Mini komplett vom Markt genommen. Das Basismodell mit M4-Chip, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 Gigabyte großer SSD-Festplatte ist im offiziellen Store nicht mehr bestellbar. Kunden müssen nun mindestens zur Variante mit 512 Gigabyte greifen.Durch den Wegfall der kleinsten Konfiguration erhöht sich die finanzielle Hürde für Käufer spürbar. Während das alte Einstiegsmodell für 699 Euro angeboten wurde, beginnt das Portfolio ab sofort bei 949 Euro. In Deutschland kostet das neue Basisgerät direkt beim Hersteller damit also knapp 36 Prozent mehr. Bei den teureren Ausführungen mit dem M4-Pro-Prozessor gibt es keine Streichungen.
Enorme Nachfrage
Wie Apple im Rahmen seines aktuellen Quartalsberichts mitteilt, übersteigt die derzeitige Nachfrage nach Macs das verfügbare Angebot deutlich. Ein Hauptgrund für den Engpass ist der anhaltende Boom im Bereich der künstlichen Intelligenz. Software-Entwickler nutzen die kompakten Rechner zunehmend für lokale KI-Anwendungen. Die Hardware bietet dafür eine hohe Leistung bei vergleichsweise geringem Preis und Stromverbrauch, was die Geräte besonders attraktiv macht.Zudem kämpft der langjährige Auftragsfertiger TSMC mit Kapazitätsgrenzen bei der Produktion der fortschrittlichen Chipsätze. Das schränkt die allgemeine Verfügbarkeit auf dem Markt weiter ein. Die Preise für Arbeitsspeicher und SSD-Komponenten steigen aufgrund der globalen Speicherkrise zudem kontinuierlich an. Das erschwert die Produktion von Konfigurationen mit geringer Marge erheblich.
Weitere Engpässe
Der Mac Mini gilt seit seiner Einführung im Jahr 2005 als wichtiges Einstiegsgerät in das Apple-Ökosystem. Das Konzept sollte Umsteigern den Wechsel von einem klassischen Windows-PC so einfach und kostengünstig wie möglich machen. Im Laufe der vergangenen Jahre entwickelte sich der kompakte Rechner jedoch von einer reinen Surfstation zu einer ernst zu nehmenden Arbeitsmaschine für Kreative und Programmierer.Neben dem kompakten Mac Mini ist auch der Mac Studio stark von den akuten Lieferproblemen betroffen. Auf dem Gebrauchtmarkt erzielen bestimmte Ausführungen des Systems mit M3-Ultra-Chip laut Wccftech mittlerweile Preise von bis zu 25.000 US-Dollar (etwa 21.300 Euro). Das unterstreicht die extrem angespannte Marktsituation. Sammler und professionelle Anwender zahlen diese enormen Aufschläge, um Wartezeiten zu umgehen.
Blick auf kommende Generationen
Die Lieferzeiten für die verbleibenden Modelle betragen aktuell bis zu zwölf Wochen. Eine schnelle Besserung ist vorerst nicht in Sicht. Apple rechnet für die kommenden Monate mit anhaltenden Engpässen. Gleichzeitig wirft die Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2026 ihre Schatten voraus. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass dort bereits neue Systeme mit dem kommenden M5-Prozessor präsentiert werden.Was meint ihr zur Streichung des günstigsten Mac Mini? Geht Apple damit den richtigen Weg? Schreibt es in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Apple streicht den 256-GB-Mac-Mini komplett aus dem Angebot
- Günstigstes Modell ist jetzt der Mac Mini mit 512 Gigabyte
- Einstiegspreis steigt um knapp 36 Prozent von 699 auf 949 Euro
- Grund sind Lieferengpässe durch KI-Boom und Speicherkrise
- Aktuelle Lieferzeiten für Mac Mini betragen bis zu zwölf Wochen
- Mac Studio ebenfalls betroffen - Gebrauchtpreise bis 25.000 Euro
Siehe auch:
- Verkäufe unterschätzt: Apple bestätigt massive Lieferengpässe bei Macs
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