PayPal in der Krise: Jetzt sollen 1,5 Milliarden Dollar eingespart werden
Der seit März 2026 amtierende Geschäftsführer Enrique Lores ordnet den Zahlungsdienstleister PayPal neu. Nach anhaltenden Kursverlusten kündigte das Management ein Sparprogramm an. Die Reaktion auf diese Ankündigung fällt aber anders als erhofft aus.
Die Zahlen für das erste Quartal von PayPal fielen überraschend solide aus. Das Zahlungsvolumen stieg um elf Prozent auf knapp 464 Milliarden Dollar (etwa 396 Milliarden Euro). Der Umsatz erreichte 8,35 Milliarden Dollar (etwa 7,12 Milliarden Euro), der bereinigte Gewinn pro Aktie übertraf die Erwartungen.
Die Aktie verlor dennoch fast acht Prozent, denn Anleger reagierten verunsichert auf die Ankündigung der Neustrukturierung.
Wie Investors berichtet, verwies Lores auf hohen Investitionsbedarf in die technische Infrastruktur. In der Vergangenheit sei zu wenig investiert worden, wodurch PayPal gegenüber modernen Finanzdienstleistern zurückgefallen sei. Gedämpfte Erwartungen für das zweite Quartal belasteten den Kurs zusätzlich. Bereits im Vorjahr hatte die Aktie rund 31 Prozent verloren.
PayPal wurde 1998 als Confinity gegründet und fusionierte 2000 mit X.com, einem von Elon Musk mitbegründeten Finanzunternehmen. Durch die Verbindung mit der Handelsplattform eBay wuchs der Konzern schnell. Inzwischen steht PayPal unter Druck durch Konkurrenten wie Apple mit eigenen digitalen Geldbörsen.
Der vorherige Geschäftsführer Alex Chriss musste das Unternehmen verlassen, da dem Aufsichtsrat die Fortschritte zu langsam waren. Ob die neue Strategie nun greift, ist offen.
Was meint ihr zu den Plänen des neuen Chefs? Teilt eure Gedanken und Einschätzungen gerne mit uns in den Kommentaren unter dem Artikel.
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Neuer CEO baut PayPal um
In den kommenden drei Jahren sollen die Ausgaben um 1,5 Milliarden Dollar (etwa 1,28 Milliarden Euro) sinken. Lores setzt auf das Kerngeschäft und will jetzt Doppelstrukturen abbauen.Die Zahlen für das erste Quartal von PayPal fielen überraschend solide aus. Das Zahlungsvolumen stieg um elf Prozent auf knapp 464 Milliarden Dollar (etwa 396 Milliarden Euro). Der Umsatz erreichte 8,35 Milliarden Dollar (etwa 7,12 Milliarden Euro), der bereinigte Gewinn pro Aktie übertraf die Erwartungen.
Die Aktie verlor dennoch fast acht Prozent, denn Anleger reagierten verunsichert auf die Ankündigung der Neustrukturierung.
Wie Investors berichtet, verwies Lores auf hohen Investitionsbedarf in die technische Infrastruktur. In der Vergangenheit sei zu wenig investiert worden, wodurch PayPal gegenüber modernen Finanzdienstleistern zurückgefallen sei. Gedämpfte Erwartungen für das zweite Quartal belasteten den Kurs zusätzlich. Bereits im Vorjahr hatte die Aktie rund 31 Prozent verloren.
Fokus auf drei Säulen
Künftig gliedert sich das Unternehmen in drei Bereiche: klassische Checkout-Lösungen, Finanzdienste rund um die App Venmo sowie Angebote für Krypto und Zahlungsabwicklung. Lores, zuvor Chef des Hardware-Herstellers HP, will zudem verstärkt künstliche Intelligenz in interne Abläufe integrieren, um Prozesse effizienter zu gestalten und Kosten zu senken.PayPal wurde 1998 als Confinity gegründet und fusionierte 2000 mit X.com, einem von Elon Musk mitbegründeten Finanzunternehmen. Durch die Verbindung mit der Handelsplattform eBay wuchs der Konzern schnell. Inzwischen steht PayPal unter Druck durch Konkurrenten wie Apple mit eigenen digitalen Geldbörsen.
Der vorherige Geschäftsführer Alex Chriss musste das Unternehmen verlassen, da dem Aufsichtsrat die Fortschritte zu langsam waren. Ob die neue Strategie nun greift, ist offen.
Was meint ihr zu den Plänen des neuen Chefs? Teilt eure Gedanken und Einschätzungen gerne mit uns in den Kommentaren unter dem Artikel.
Zusammenfassung
- Neuer PayPal-CEO Lores ordnet Zahlungsdienstleister neu
- Sparprogramm soll 1,5 Milliarden Dollar in drei Jahren einsparen
- Zahlungsvolumen stieg im ersten Quartal um elf Prozent auf 464 Milliarden Dollar
- Aktie verlor trotz solider Zahlen fast acht Prozent an Wert
- Unternehmen wird künftig in drei Geschäftsbereiche gegliedert
- Lores will verstärkt KI einsetzen und technische Infrastruktur modernisieren
- Vorgänger Alex Chriss musste wegen zu langsamer Fortschritte gehen
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