Apple: Produktion des neuen M5 Vision Pro-Headsets bereits gedrosselt
Berichten zufolge zieht Apple bei der Vision Pro die Reißleine: Die Produktion beim chinesischen Partner soll gestoppt und das Marketingbudget drastisch gekürzt worden sein. Ist das Headset gescheitert oder ist dies nur ein Strategiewechsel? Alle Details zur Lage.
Gründe, warum der Erfolg bisher auf sich warten lässt, gibt es einige. AM wichtigsten sind wohl der hohe Preis und der begrenzte Nutzen im Alltag. Während die Hardware als technisch ausgereift gilt, fehlt es bislang an Software, die eine breite Käuferschicht anspricht.
Die Financial Times (Paywall) berichtet jetzt, Apple habe sowohl Produktion als auch Marketing für das 3.699 Euro teure Headset drastisch zurückgefahren. Unter Berufung auf Daten der International Data Corporation (IDC) hieß es (via Seeking Alpha), dass der chinesische Fertigungspartner Luxshare die Produktion bereits Anfang 2025 eingestellt habe.
Während der Markteinführung im Jahr 2024 seien dort rund 390.000 Geräte gefertigt worden. Zudem zitierte die Zeitung Zahlen von Sensor Tower, wonach Apple seine Ausgaben für digitale Werbung für die Vision Pro seit Jahresbeginn in Märkten wie den USA und Großbritannien um mehr als 95 Prozent reduziert habe.
Der Produktionsstopp muss nicht zwingend das Ende der Plattform bedeuten. Apple könnte auch dabei sein, Produktionskapazitäten verlagern. Die Fertigung der neuen M5-Modelle erfolgt demnach teilweise in Vietnam. Möglich ist auch, dass zunächst Lagerbestände der ersten Generation abgebaut werden.
Glaubt ihr, dass Apple mit einer günstigeren Version das Ruder noch herumreißen kann? Oder seht ihr das Konzept des Spatial Computing in dieser Form als gescheitert an? Wir sind gespannt auf eure Einschätzungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Produktionsstopp für Apples Luxus-Headset?
Apple drosselt offenbar seine Ambitionen für das Mixed-Reality-Headset Vision Pro. Zwei Jahre nach dem Marktstart deuten aktuelle Marktdaten auf eine deutlich geringere Nachfrage hin als vom Konzern erwartet - ganz neu ist diese Erkenntnis nicht. Dies gilt trotz einer überarbeiteten Version mit M5-Chip, die im Oktober 2025 eingeführt wurde.Gründe, warum der Erfolg bisher auf sich warten lässt, gibt es einige. AM wichtigsten sind wohl der hohe Preis und der begrenzte Nutzen im Alltag. Während die Hardware als technisch ausgereift gilt, fehlt es bislang an Software, die eine breite Käuferschicht anspricht.
Die Financial Times (Paywall) berichtet jetzt, Apple habe sowohl Produktion als auch Marketing für das 3.699 Euro teure Headset drastisch zurückgefahren. Unter Berufung auf Daten der International Data Corporation (IDC) hieß es (via Seeking Alpha), dass der chinesische Fertigungspartner Luxshare die Produktion bereits Anfang 2025 eingestellt habe.
Während der Markteinführung im Jahr 2024 seien dort rund 390.000 Geräte gefertigt worden. Zudem zitierte die Zeitung Zahlen von Sensor Tower, wonach Apple seine Ausgaben für digitale Werbung für die Vision Pro seit Jahresbeginn in Märkten wie den USA und Großbritannien um mehr als 95 Prozent reduziert habe.
Enttäuschendes Weihnachtsgeschäft
Weitere Daten untermauern die verhaltene Nachfrage. Nach IDC-Schätzungen setzte Apple im Weihnachtsquartal 2025 rund 45.000 Geräte ab. Zum Vergleich: Meta kommt mit seinen günstigeren Quest-Headsets weiterhin auf etwa 80 Prozent Marktanteil. Insgesamt ist die Nachfrage rückläufig.Der Produktionsstopp muss nicht zwingend das Ende der Plattform bedeuten. Apple könnte auch dabei sein, Produktionskapazitäten verlagern. Die Fertigung der neuen M5-Modelle erfolgt demnach teilweise in Vietnam. Möglich ist auch, dass zunächst Lagerbestände der ersten Generation abgebaut werden.
Glaubt ihr, dass Apple mit einer günstigeren Version das Ruder noch herumreißen kann? Oder seht ihr das Konzept des Spatial Computing in dieser Form als gescheitert an? Wir sind gespannt auf eure Einschätzungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Apple drosselt Produktion und Marketing des Vision Pro-Headsets
- Seit Markteinführung wurden nur ca. 390.000 Einheiten ausgeliefert
- Hoher Preis und Gewicht des Headsets sowie Mangel an Anwendungen
- Meta dominiert mit günstigeren Quest-Headsets 80 Prozent des Marktes
- Möglicherweise Verlagerung der Produktion nach Vietnam für M5-Modelle
- Experten erwarten günstigere Vision-Version für breitere Zielgruppe
- Trend geht zu leichteren Smart Glasses mit integrierten KI-Funktionen
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