Apple Vision Pro: Konzern streicht Hunderte Jobs im VR- und Siri-Team
Hoher Preis, zu viel Gewicht und eine enge Nische: Das Headset Vision Pro zwingt Apple zu harten Einschnitten. Rund 200 Stellen fallen in der Softwareentwicklung weg. Der Tech-Riese verschiebt seine Ressourcen stattdessen auf smarte KI-Dienste.
Etwa 100 Stellen entfallen im Vision-Pro-Bereich. Apple löst sein internes Team für Spieleentwicklung weitgehend auf und verkleinert die Abteilung für immersive Videos.
Tester lobten zur Markteinführung die Mikro-OLED-Displays und die präzise Steuerung. Das externe Akkupack und das hohe Gewicht galten dagegen als Nachteile.
Künftig sollen Drittanbieter Inhalte für die Plattform entwickeln, da sich eigene Formate wegen der geringen Nutzerbasis kaum rechnen. Wie X/Mark Gurman berichtet, bleibt das Betriebssystem VisionOS erhalten. Die Brille besteht unter anderem aus einer Magnesiumlegierung. Das macht ihre Herstellung komplex und senkt im Vergleich zu anderen Geräten die Gewinnmargen.
Die interne Spieleentwicklung für virtuelle Realität wird stark zurückgefahren, ebenso die Produktion eigener immersiver Videos. Gleichzeitig sollen Spezialisten für maschinelles Lernen klassische Siri-Entwickler ersetzen. Apple verlagert damit Ressourcen von der Hardware hin zu integrierten Diensten auf Basis künstlicher Intelligenz.
Der Stellenabbau fällt in eine Phase des technologischen Übergangs. Apple muss hohe Kosten für den Ausbau seiner Infrastruktur bewältigen und sieht sich mit einer Verknappung von Speicherbausteinen konfrontiert. Das nächste Vision-Pro-Modell verschiebt sich weiter in die Zukunft. Stattdessen konzentriert der Konzern seine Ressourcen auf intelligente Alltagsbrillen. Sie sollen ohne aufwendige VR-Funktionen auskommen und deutlich günstiger sein.
Der Strategiewechsel zeigt die schnellen Veränderungen der Branche. Nutzt ihr selbst VR-Brillen oder wartet ihr auf smarte Alltagsbrillen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Stellenabbau bei Apple wegen Vision Pro
Zum Start galt die Vision Pro als technisch hochentwickelt. Wegen ihres hohen Preises von 3999 Euro und der Ausrichtung auf eine kleine Nische erreichte die Brille jedoch nicht den Massenmarkt. Apple streicht deshalb rund 200 Arbeitsplätze in der Softwareentwicklung. Betroffen sind vor allem die internen Abteilungen für die Vision Pro und den Sprachassistenten Siri.Etwa 100 Stellen entfallen im Vision-Pro-Bereich. Apple löst sein internes Team für Spieleentwicklung weitgehend auf und verkleinert die Abteilung für immersive Videos.
Tester lobten zur Markteinführung die Mikro-OLED-Displays und die präzise Steuerung. Das externe Akkupack und das hohe Gewicht galten dagegen als Nachteile.
Künftig sollen Drittanbieter Inhalte für die Plattform entwickeln, da sich eigene Formate wegen der geringen Nutzerbasis kaum rechnen. Wie X/Mark Gurman berichtet, bleibt das Betriebssystem VisionOS erhalten. Die Brille besteht unter anderem aus einer Magnesiumlegierung. Das macht ihre Herstellung komplex und senkt im Vergleich zu anderen Geräten die Gewinnmargen.
Neuer Fokus auf smarte KI-Dienste
Der zweite Teil des Stellenabbaus betrifft das Team für intelligente Systemerfahrungen. Apple richtet seine Strategie neu aus und konzentriert sich auf die nächste Generation von Siri. Der Sprachassistent soll künftig auf großen Sprachmodellen basieren. Dafür benötigt Apple Entwickler mit anderen Qualifikationen und streicht bestehende Positionen.Die interne Spieleentwicklung für virtuelle Realität wird stark zurückgefahren, ebenso die Produktion eigener immersiver Videos. Gleichzeitig sollen Spezialisten für maschinelles Lernen klassische Siri-Entwickler ersetzen. Apple verlagert damit Ressourcen von der Hardware hin zu integrierten Diensten auf Basis künstlicher Intelligenz.
Der Stellenabbau fällt in eine Phase des technologischen Übergangs. Apple muss hohe Kosten für den Ausbau seiner Infrastruktur bewältigen und sieht sich mit einer Verknappung von Speicherbausteinen konfrontiert. Das nächste Vision-Pro-Modell verschiebt sich weiter in die Zukunft. Stattdessen konzentriert der Konzern seine Ressourcen auf intelligente Alltagsbrillen. Sie sollen ohne aufwendige VR-Funktionen auskommen und deutlich günstiger sein.
Der Strategiewechsel zeigt die schnellen Veränderungen der Branche. Nutzt ihr selbst VR-Brillen oder wartet ihr auf smarte Alltagsbrillen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Apple streicht etwa 200 Stellen in der hauseigenen Softwareentwicklung
- Die Entwicklung eigener Inhalte für die Vision Pro wird stark reduziert
- Der Sprachassistent Siri soll künftig auf großen Sprachmodellen basieren
- Der Konzern verlagert Ressourcen von Hardware zu intelligenten Diensten
- Statt neuer VR-Headsets stehen nun günstigere Alltagsbrillen im Fokus
Siehe auch:
Themen:
Videos zum Thema Apple Vision Pro
Apple Vision Pro 256 GB im Preisvergleich:
Beliebt im Preisvergleich
- AR-/VR-Headsets:
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Irrer Vorschlag: USA sollten Chinas AGI-Rechenzentren bombardieren
- 38 Gigawatt bis 2032: Microsoft will KI- & Cloud-Kapazität verdreifachen
- 100 GB + Depot für 16,99 Euro: Discounter greift im Telekom-Netz an
- Beschleunigte Ausdehnung des Universums steht erneut in Frage
- Digitales Insekt: Software-Entwickler lassen Fruchtfliege Doom spielen
- KI-Modell Claude: Anthropic stoppt mögliche Biowaffen-Forschung
- Android: Umzug zu anderem Passwort-Manager wird jetzt sehr einfach
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!