Microsoft bringt großes WSL-Update - aber ohne erhoffte neue Features
WSL-Nutzer aufgepasst: Microsoft hat das Windows Subsystem for Linux auf Version 2.7.3 gehoben - ein reines Wartungsupdate, das vor allem Bugs beseitigt und Stabilität sowie Diagnosefunktionen verbessert.
Wer in die offiziellen Release Notes auf GitHub schaut, bekommt einen Eindruck davon, wie tief das Team derzeit im Maschinenraum arbeitet. Das Microsoft.WSL.DeviceHost-Paket wurde auf die Version 1.2.14-0 angehoben, zudem wurden Build-Prozesse wie die gemeinsame Kompilierung bei den WSL-Einstellungen optimiert.
Parallel sammeln Diagnose-Routinen nun ausführlichere MSI-Installationsprotokolle, um Probleme bei Setups besser nachvollziehen zu können.
Ein weiteres Detail betrifft das Netzwerk: Beim virtio-Netzwerkmodul kehrt WSL vorerst zum früheren DNS-Verhalten zurück, während ein Problem mit DNS über TCP untersucht wird. Außerdem sollen durch MSI-Installer ausgelöste Neustarts während Store-Updates unterdrückt werden, damit WSL-Updates nicht unvermittelt einen Reboot anstoßen. Mehrere kleinere Korrekturen rund um Socket-Kommunikation, Crash-Dumps, VHD-Besitzrechte und Race Conditions beim Port-Tracking sollen zudem für weniger mysteriöse Fehlermeldungen im Alltag sorgen.
Für sicherheitsbewusste Nutzer interessant: Microsoft hebt die Runtime-Komponente "Microsoft.NETCore.App.Runtime" auf Version 10.0.6 an und referenziert dabei die Behebung einer Schwachstelle mit der Kennung CVE-2026-32178. Ergänzend haben die Entwickler eine zusätzliche Fehlermeldung für "Shadow-Admin"-Szenarien eingebaut, um Administratoren in bestimmten Schutzfällen klarer zu informieren.
Spannend für alle, die WSL intensiver einsetzen: In den GitHub-Tags ist bereits eine 2.8.x-Linie zu sehen, derzeit allerdings nur mit Quellcode, nicht als fertiges Installationspaket. Bis diese nächste Generation für alle ausgerollt wird, soll Version 2.7.3 dafür sorgen, dass das Zusammenspiel von Windows und Linux-Tools im Hintergrund ein Stück ruhiger und zuverlässiger läuft. Neue Funktionen und Verbesserungen, wie erst vor kurzem von Windows Latest berichtet, sind weiterhin in Arbeit.
Habt ihr WSL 2.7.3 schon installiert - und merkt ihr Unterschiede im Alltag oder bleibt alles beim Alten? Schreibt eure Erfahrungen, Probleme und Tipps gern in die Kommentare.
Siehe auch:
Wichtiges Wartungsupdate
Das Windows Subsystem for Linux (WSL) liegt jetzt in der Version 2.7.3 vor und wird als klassisches Wartungsupdate verteilt. Neue Funktionen gibt es nicht, dafür eine lange Liste an Fehlerkorrekturen und Detailverbesserungen unter der Haube.Wer in die offiziellen Release Notes auf GitHub schaut, bekommt einen Eindruck davon, wie tief das Team derzeit im Maschinenraum arbeitet. Das Microsoft.WSL.DeviceHost-Paket wurde auf die Version 1.2.14-0 angehoben, zudem wurden Build-Prozesse wie die gemeinsame Kompilierung bei den WSL-Einstellungen optimiert.
Parallel sammeln Diagnose-Routinen nun ausführlichere MSI-Installationsprotokolle, um Probleme bei Setups besser nachvollziehen zu können.
Mehr Stabilität
Auch an Stabilität und Tests haben die Entwickler nachgeschärft. So wurden die Pfadvalidierung für NuGet-Pakete korrigiert, zusätzliche Tests für arm64-Distributionen ergänzt und doppelte DNS-Testfälle entfernt. In der Praxis relevanter ist eine Änderung am Umgang mit dem Kommandozeilenparameter "--uninstall": Wird dieser mit unerwarteten Parametern aufgerufen, bricht WSL künftig ab und warnt den Nutzer.Ein weiteres Detail betrifft das Netzwerk: Beim virtio-Netzwerkmodul kehrt WSL vorerst zum früheren DNS-Verhalten zurück, während ein Problem mit DNS über TCP untersucht wird. Außerdem sollen durch MSI-Installer ausgelöste Neustarts während Store-Updates unterdrückt werden, damit WSL-Updates nicht unvermittelt einen Reboot anstoßen. Mehrere kleinere Korrekturen rund um Socket-Kommunikation, Crash-Dumps, VHD-Besitzrechte und Race Conditions beim Port-Tracking sollen zudem für weniger mysteriöse Fehlermeldungen im Alltag sorgen.
Für sicherheitsbewusste Nutzer interessant: Microsoft hebt die Runtime-Komponente "Microsoft.NETCore.App.Runtime" auf Version 10.0.6 an und referenziert dabei die Behebung einer Schwachstelle mit der Kennung CVE-2026-32178. Ergänzend haben die Entwickler eine zusätzliche Fehlermeldung für "Shadow-Admin"-Szenarien eingebaut, um Administratoren in bestimmten Schutzfällen klarer zu informieren.
Spannend für alle, die WSL intensiver einsetzen: In den GitHub-Tags ist bereits eine 2.8.x-Linie zu sehen, derzeit allerdings nur mit Quellcode, nicht als fertiges Installationspaket. Bis diese nächste Generation für alle ausgerollt wird, soll Version 2.7.3 dafür sorgen, dass das Zusammenspiel von Windows und Linux-Tools im Hintergrund ein Stück ruhiger und zuverlässiger läuft. Neue Funktionen und Verbesserungen, wie erst vor kurzem von Windows Latest berichtet, sind weiterhin in Arbeit.
Habt ihr WSL 2.7.3 schon installiert - und merkt ihr Unterschiede im Alltag oder bleibt alles beim Alten? Schreibt eure Erfahrungen, Probleme und Tipps gern in die Kommentare.
Zusammenfassung
- WSL liegt nun in Version 2.7.3 vor und ist ein reines Wartungsupdate
- Das DeviceHost-Paket wurde auf die Version 1.2.14-0 angehoben
- Diagnose-Routinen sammeln nun ausführlichere Installationsprotokolle
- Pfadvalidierung für NuGet-Pakete und arm64-Tests wurden korrigiert
- Beim virtio-Netzwerkmodul kehrt WSL zum früheren DNS-Verhalten zurück
- Durch MSI-Installer ausgelöste Neustarts bei Updates werden unterdrückt
- Sicherheitslücke CVE-2026-32178 wurde durch ein Runtime-Update behoben
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