Mega-Deal: Deutsche Telekom erwägt Verschmelzung mit T-Mobile USA
Die Deutsche Telekom prüft derzeit die Möglichkeiten für eine Verschmelzung mit ihrem amerikanischen Ableger T-Mobile US, womit einer der größten Telekommunikationsanbieter entstehen könnte. Die Hürden für den gigantischen Deal sind allerdings enorm.
Nachdem der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg über die angeblich noch in einem frühen Stadium befindlichen Verhandlungen zwischen der Telekom und ihrer US-Tochterfirma berichtete, sank der Börsenkurs hierzulande um rund drei Prozent. Aktuell hält die Deutsche Telekom ohnehin schon 43 Prozent der Anteile an T-Mobile USA.
Grundvoraussetzung für die vollständige Übernahme von T-Mobile US durch die Deutsche Telekom AG wäre ohnehin die Zustimmung der Bundesrepublik Deutschland. Diese ist mit 28 Prozent derzeit noch immer der größte Anteilseigner der Deutschen Telekom, wobei die Anteile zu jeweils der Hälfte der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem deutschen Staat gehören.
Durch die Übernahme von T-Mobile US würde der Umfang der Anteile, die sich in Bundesbesitz oder im Besitz der KfW befinden, natürlich deutlich schrumpfen. Aktuell schwebt den Beteiligten angeblich die Gründung einer neuen Holding vor, die ein Angebot für die Übernahme aller Aktien der beiden Firmen machen könnte. Die Holding würde sich dann im Besitz der bestehenden Anteilseigner befinden und sowohl in den USA als auch in Europa börsennotiert sein.
Aktuell schwächeln die Aktienkurse beider Unternehmen. Die Deutsche Telekom hat derzeit einen Börsenwert von rund 166 Milliarden US-Dollar, während T-Mobile US auf etwa 218 Milliarden Dollar kommt. Umgerechnet entspricht dies jeweils knapp 142 bzw. gut 186 Milliarden Euro.
Siehe auch:
Deal wäre größter Zusammenschluss jemals
US-Medienberichten zufolge lotet die Deutsche Telekom AG derzeit die Optionen für einen Zusammenschluss mit T-Mobile US aus, wodurch ein 400 Milliarden Dollar (etwa 341 Milliarden Euro) schwerer Megakonzern entstehen könnte. Es wäre der weltweit größte Zusammenschluss zweier börsennotierter Firmen in der Geschichte.Nachdem der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg über die angeblich noch in einem frühen Stadium befindlichen Verhandlungen zwischen der Telekom und ihrer US-Tochterfirma berichtete, sank der Börsenkurs hierzulande um rund drei Prozent. Aktuell hält die Deutsche Telekom ohnehin schon 43 Prozent der Anteile an T-Mobile USA.
Staat und KfW größte Anteilseigner
Eine Verschmelzung der Deutschen Telekom mit T-Mobile US müsste enorme regulatorische Hürden überwinden, wobei auch geopolitische Aspekte eine große Rolle spielen dürften. Das Ziel der vollständigen Übernahme von T-Mobile US soll darin bestehen, neues Wachstum im stagnierenden Telekommunikationsmarkt auszulösen. Die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen sind aufgrund der Politik der aktuellen US-Regierung allerdings derzeit stark belastet.Grundvoraussetzung für die vollständige Übernahme von T-Mobile US durch die Deutsche Telekom AG wäre ohnehin die Zustimmung der Bundesrepublik Deutschland. Diese ist mit 28 Prozent derzeit noch immer der größte Anteilseigner der Deutschen Telekom, wobei die Anteile zu jeweils der Hälfte der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem deutschen Staat gehören.
Durch die Übernahme von T-Mobile US würde der Umfang der Anteile, die sich in Bundesbesitz oder im Besitz der KfW befinden, natürlich deutlich schrumpfen. Aktuell schwebt den Beteiligten angeblich die Gründung einer neuen Holding vor, die ein Angebot für die Übernahme aller Aktien der beiden Firmen machen könnte. Die Holding würde sich dann im Besitz der bestehenden Anteilseigner befinden und sowohl in den USA als auch in Europa börsennotiert sein.
Aktuell schwächeln die Aktienkurse beider Unternehmen. Die Deutsche Telekom hat derzeit einen Börsenwert von rund 166 Milliarden US-Dollar, während T-Mobile US auf etwa 218 Milliarden Dollar kommt. Umgerechnet entspricht dies jeweils knapp 142 bzw. gut 186 Milliarden Euro.
Zusammenfassung
- Die Telekom prüft eine Fusion mit T-Mobile US zu einem 400-Milliarden-Konzern
- Laut Berichten wäre es der größte Zusammenschluss zweier Firmen weltweit
- Nach Bloomberg-Meldung fiel der Telekom-Kurs in Deutschland um drei Prozent
- Regulatorische Hürden und geopolitische Risiken gelten als erheblich
- Für die Komplettübernahme wäre die Zustimmung der Bundesrepublik nötig
- Der Staat und die KfW halten zusammen 28 Prozent an der Deutschen Telekom
- Geplant ist wohl eine Holding mit Börsennotierung in den USA und Europa
Siehe auch:
- Korruptions-Skandal erschüttert Glasfaser-Ausbau bei der Telekom
- Netzausbau: Telekom stellt 5G+ Ultra für bessere Videocalls vor
- Starlink via Telekom: Das ist das erste Angebot mit Satelliten-Internet
- Telekom dreht an Preisschraube: DayFlat-Unlimited wird deutlich teurer
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Thema:
Kurs der T-Aktie
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