GoPro Mission 1: Neue Kameras liefern größte Innovationen seit Jahren

GoPro greift den Markt mit seiner neuen Mission-1-Serie wieder an. Mit mehreren unterschiedlichen Modellen betritt das Unternehmen den Bereich der kompakten Kinokameras. Eine spezielle Variante erlaubt sogar die Verwendung von Standard-MFT-Objektiven.
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Wechselobjektive für Actionkameras

Nach der Veröffentlichung der GoPro Max 2 und der GoPro 13 Black im vergangenen Jahr hat der kalifornische Action-Cam-Hersteller jetzt seine neue Produktlinie namens Mission 1 vorgestellt. Die Kameraserie richtet sich vor allem an professionelle Filmemacher und ambitionierte Endanwender, die ein robustes und kompaktes Gerät suchen. Eines der Modelle bringt dabei die größte technische Veränderung seit Jahren mit sich.

So lassen sich beim Modell Mission 1 Pro ILS die Kameralinsen tauschen und gewöhnliche MFT-Objektive anderer Hersteller verwenden. Das erweitert die optischen Möglichkeiten bei Videoproduktionen enorm und bietet mehr Flexibilität bei der Brennweitenwahl.


Neben der ILS-Variante umfasst die Serie mit der Mission 1 und Mission 1 Pro zwei weitere Modelle. Alle drei Geräte nutzen einen neuen 1-Zoll-Sensor mit 50 Megapixeln. Das Bauteil fällt deutlich größer aus als bei bisherigen GoPros. Zusammen mit dem GP3-Chip sollen Videoaufnahmen in 8K-Auflösung mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde möglich sein. Die Pro-Versionen bieten laut der Pressemitteilung des Herstellers zudem extreme Zeitlupen mit 960 Bildern pro Sekunde.

Starke Technik mit Kompromissen

Die neue Sensortechnik bietet klare Vorteile bei schlechten Lichtverhältnissen. Das System erreicht einen Dynamikumfang von 14 Blendenstufen sowie eine 10-Bit-Farbtiefe. Ein Nachteil des ILS-Modells betrifft jedoch das Gehäuse. Durch den offenen MFT-Anschluss geht die vollständige Wasserdichtigkeit verloren, weshalb das System lediglich als wetterfest ausgezeichnet ist. Im Gegenzug verlängert das System die nutzbare Telebrennweite erheblich. GoPro Mission 1 SeriesDrei Modelle der neuen Mission-1-Serie Für eine verbesserte Tonqualität verbauen die Entwickler vier Mikrofone, die eine Tonaufzeichnung in 32-Bit-Float unterstützen. Das verhindert übersteuerte Audioaufnahmen bei lauten Umgebungsgeräuschen. Die Akkulaufzeit profitiert zudem von der neuen Batterie Enduro 2. Der Stromspeicher liefert bei 4K-Aufnahmen über drei Stunden Energie und ist abwärtskompatibel zum Vorgänger Hero 13. Die Ladezeit beträgt rund zwei Stunden über USB-C.

Vorbestellungen für die beiden Standardmodelle starten am 21. Mai 2026. Das ILS-Modell folgt im dritten Quartal 2026. Genaue Europreise für die neuen Kameras nennt GoPro bisher jedoch nicht.

Seid ihr GoPro-Nutzer? Was haltet ihr von der neuen Möglichkeit, MFT-Objektive zu verwenden? Plant ihr ein Upgrade oder bleibt ihr bei eurem jetzigen Modell? Teilt eure Meinung und Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • GoPro startet mit Mission-1-Serie den Einstieg in kompakte Kinokameras
  • Mission 1 Pro ILS erlaubt Montage von Standard-MFT-Objektiven
  • ILS ist nur wetterfest, gewinnt aber deutlich bei flexiblen Telebrennweiten
  • Neben dem ILS-Modell gibt es auch eine Mission 1 und Mission 1 Pro
  • Alle Modelle nutzen 1-Zoll-Sensoren mit 50 MP und filmen in 8K bis 60 fps
  • GP3-Chip, 14 Blendenstufen und 10-Bit-Farbe stärken die Bildqualität
  • Vorbestellungen starten am 21. Mai 2026, ILS folgt im dritten Quartal

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