Dekoda: Neue Kamera fotografiert und analysiert den Inhalt der Toilette
Der US-amerikanische Haushaltswarenhersteller Kohler hat mit dem "Dekoda" ein ungewöhnliches neues Produkt vorgestellt: eine Kamera, die direkt an der Toilettenschüssel angebracht wird und den Inhalt fotografiert.
Der Dekoda verfügt über eine wiederaufladbare Batterie, einen USB-Anschluss sowie einen Fingerabdrucksensor, über den erkannt wird, wer gerade auf der Toilette sitzt. So können mehrere Haushaltsmitglieder das System gleichzeitig nutzen, ohne dass ihre Gesundheitsdaten vermischt werden.
Datenschutzbedenken begegnet Kohler mit der Zusicherung, die Kamera nehme ausschließlich das Innere der Toilette auf, nicht jedoch die Benutzer selbst. Zudem sollen alle aufgezeichneten Informationen Ende-zu-Ende-verschlüsselt übertragen und gespeichert werden. Laut des Unternehmens bleiben die Gesundheitsdaten somit vollständig geschützt.
Kohler steht mit dieser Innovation nicht allein da. Bereits zuvor hatte das Startup Throne ein ähnliches Konzept vorgestellt, bei dem eine Kamera im Toilettendeckel eingebaut ist, um Stuhlproben automatisch zu dokumentieren und zu analysieren.
Ob sich Verbraucher jedoch tatsächlich für eine Toilette mit Kamera begeistern können, bleibt abzuwarten. Während Befürworter die gesundheitlichen Vorteile betonen, sehen Kritiker vor allem ein weiteres Beispiel für das Eindringen von Überwachungstechnologie in die Privatsphäre.
Siehe auch:
Fingerabrduck-Sensor inklusive
Ziel des Systems ist es, die Darmgesundheit und den Flüssigkeitshaushalt seiner Nutzer zu überwachen - und möglicherweise sogar Anzeichen von Blut im Stuhl frühzeitig zu erkennen. Das Gerät kostet 599 Dollar und soll ab heute ausgeliefert werden. Neben dem Kaufpreis ist ein jährliches Abonnement erforderlich, das je nach Funktionsumfang zwischen 70 und 156 Dollar kostet.Der Dekoda verfügt über eine wiederaufladbare Batterie, einen USB-Anschluss sowie einen Fingerabdrucksensor, über den erkannt wird, wer gerade auf der Toilette sitzt. So können mehrere Haushaltsmitglieder das System gleichzeitig nutzen, ohne dass ihre Gesundheitsdaten vermischt werden.
Datenschutzbedenken begegnet Kohler mit der Zusicherung, die Kamera nehme ausschließlich das Innere der Toilette auf, nicht jedoch die Benutzer selbst. Zudem sollen alle aufgezeichneten Informationen Ende-zu-Ende-verschlüsselt übertragen und gespeichert werden. Laut des Unternehmens bleiben die Gesundheitsdaten somit vollständig geschützt.
Smart Health
Die zugrunde liegende Idee ist Teil eines wachsenden Trends im Bereich "Smart Health": Immer mehr Firmen entwickeln Geräte, die alltägliche Vorgänge wie Schlafen, Essen oder, wie in diesem Fall, den Toilettengang digital auswerten. Die Daten sollen Hinweise auf Verdauungsstörungen, Dehydrierung oder andere gesundheitliche Auffälligkeiten liefern, bevor Symptome spürbar werden.Kohler steht mit dieser Innovation nicht allein da. Bereits zuvor hatte das Startup Throne ein ähnliches Konzept vorgestellt, bei dem eine Kamera im Toilettendeckel eingebaut ist, um Stuhlproben automatisch zu dokumentieren und zu analysieren.
Ob sich Verbraucher jedoch tatsächlich für eine Toilette mit Kamera begeistern können, bleibt abzuwarten. Während Befürworter die gesundheitlichen Vorteile betonen, sehen Kritiker vor allem ein weiteres Beispiel für das Eindringen von Überwachungstechnologie in die Privatsphäre.
Zusammenfassung
- Kamera Dekoda von Kohler fotografiert Toiletteninhalt zur Gesundheitsanalyse
- Gerät kostet 599 Dollar plus jährliches Abo zwischen 70 und 156 Dollar
- Fingerabdrucksensor ermöglicht Nutzung durch mehrere Haushaltsmitglieder
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll Datenschutz der Gesundheitsinformationen sichern
- Innovation ist Teil eines wachsenden Trends im Bereich smarter Gesundheitsgeräte
- Ähnliches Konzept wurde bereits vom Startup Throne mit Kamera im Deckel entwickelt
- Kritiker sehen darin Eindringen von Überwachungstechnologie in die Privatsphäre
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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