Video nicht lesbar? - So repariert man Aufnahmen mit der GoPro
Geht eine GoPro-Kamera unerwartet während einer Aufnahme aus, kann es schon mal vorkommen, dass sich die Datei der aktuellen Aufnahme nicht mehr abspielen lässt. Action-Kameras nehmen aber oft Szenen auf, die einmalig sind, weswegen viele Nutzer zu einer bezahlten Rekonstruktion greifen. Das ist aber gar nicht nötig: Eine GoPro selbst kann die Datei schneller und vor allem kostenlos retten.
Hierfür sichert man zunächst die Datei auf dem PC. Im Anschluss empfiehlt es sich, eine andere SD-Karte in die GoPro zu stecken. Auf diese Weise wird verhindert, dass man auf der alten SD-Karte mit der defekten Datei neue Daten schreibt. Unser Kollege Timm Mohn rät dazu, die neue SD-Karte zunächst in der GoPro selbst zu formatieren. Anschließend startet man eine neue Aufnahme. Diese muss nicht länger als ein paar Sekunden sein. Im nächsten Schritt nimmt man die frisch formatierte und bespielte SD-Karte aus der Kamera heraus.
Am PC löscht man die gerade erst erstellte MP4-Datei. GoPro-Kameras erstellen aber noch zwei weitere Dateien, nämlich LRV und THM. Diese werden nicht gelöscht: Sie sind elementar für die Rettung der defekten Datei. Stattdessen kopiert man die defekte MP4-Datei an die Stelle des soeben gelöschten Videos. Sobald der Kopiervorgang abgeschlossen ist, benennt man die kaputte Datei anhand der beiden Begleitdateien, die beim Erstellen eines neuen GoPro-Videos mitgeneriert werden, um. Es sollte nun drei Dateien mit ähnlichem Namen geben, beispielsweise "GX020588.lrv", "GX020588.mp4" und "GX020588.thm".
Wer alternativ auch beschädigte Videodateien anderer Kameras retten möchte, kann auf Tools wie Stellar Repair for Video zurückgreifen.
Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Siehe auch:
Hierfür sichert man zunächst die Datei auf dem PC. Im Anschluss empfiehlt es sich, eine andere SD-Karte in die GoPro zu stecken. Auf diese Weise wird verhindert, dass man auf der alten SD-Karte mit der defekten Datei neue Daten schreibt. Unser Kollege Timm Mohn rät dazu, die neue SD-Karte zunächst in der GoPro selbst zu formatieren. Anschließend startet man eine neue Aufnahme. Diese muss nicht länger als ein paar Sekunden sein. Im nächsten Schritt nimmt man die frisch formatierte und bespielte SD-Karte aus der Kamera heraus.
Am PC löscht man die gerade erst erstellte MP4-Datei. GoPro-Kameras erstellen aber noch zwei weitere Dateien, nämlich LRV und THM. Diese werden nicht gelöscht: Sie sind elementar für die Rettung der defekten Datei. Stattdessen kopiert man die defekte MP4-Datei an die Stelle des soeben gelöschten Videos. Sobald der Kopiervorgang abgeschlossen ist, benennt man die kaputte Datei anhand der beiden Begleitdateien, die beim Erstellen eines neuen GoPro-Videos mitgeneriert werden, um. Es sollte nun drei Dateien mit ähnlichem Namen geben, beispielsweise "GX020588.lrv", "GX020588.mp4" und "GX020588.thm".
Billig zum Erfolg
Um die Datei zu reparieren, muss die SD-Karte in eine GoPro gesteckt werden. Im vorliegenden Fall wurde eine GoPro Hero 11 verwendet. Diese bemerkt die defekte Datei und beginnt mit der automatischen Reparatur. Dieser Vorgang ist nicht nur kostenlos, sondern auch wesentlich schneller als etwaige Reparatur-Portale. Denn: Wenige Augenblicke später kann die ehemals kaputte GoPro-Datei problemlos abgespielt werden.Wer alternativ auch beschädigte Videodateien anderer Kameras retten möchte, kann auf Tools wie Stellar Repair for Video zurückgreifen.
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