GoPro am Ende? Actioncam-Spezialist sucht angeblich einen Käufer
Der Actionkamera-Hersteller GoPro steht offenbar zum Verkauf. Der durchaus erfolgreiche amerikanische Hersteller von meist kompakten, aber leistungsfähigen Videokameras hatte zuletzt massiv an Wert verloren und sucht nun angeblich einen Käufer.
An der Börse wurde man dafür heftig abgestraft, weshalb die Aktien des Unternehmens seit dem ersten Listing vor Jahren fast 97 Prozent an Wert verloren haben und derzeit für nur noch 1,10 US-Dollar pro Aktie gehandelt werden. Der Börsenwert stürzte von 11 Milliarden Dollar im Jahr 2014 auf nur noch 187 Millionen Dollar ab.
Angeblich sucht GoPro einen möglichen Käufer im Bereich der Rüstungs- oder Luftfahrtindustrie, auch weil der Vertrieb von Actionkameras im Endkundenmarkt kein langfristig tragbares Geschäftsmodell mehr zu sein scheint. Die aktuellen Aussichten für GoPro sind dementsprechend alles andere als rosig.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres war der Umsatz im Jahresvergleich noch einmal kräftig gesunken und fiel um 26 Prozent auf nur noch 99 Millionen US-Dollar. Dadurch stiegen auch die Verluste auf nunmehr 0,35 US-Dollar pro Aktie. Das Unternehmen kämpft seit Jahren mit rückgängigen Verkäufen und konnte dies auch nicht durch die Einführung von Abonnementdiensten ausgleichen.
Siehe auch:
GoPro ist nur noch ein Schatten seiner selbst
GoPro hat ein Problem. Das Unternehmen hat mit Insta360 und DJI in den letzten Jahren zwei potente Konkurrenten bekommen und war selbst nicht mehr in der Lage, seine hauseigenen Actionkameras entscheidend weiterzuentwickeln und so für nachhaltiges Wachstum zu sorgen.An der Börse wurde man dafür heftig abgestraft, weshalb die Aktien des Unternehmens seit dem ersten Listing vor Jahren fast 97 Prozent an Wert verloren haben und derzeit für nur noch 1,10 US-Dollar pro Aktie gehandelt werden. Der Börsenwert stürzte von 11 Milliarden Dollar im Jahr 2014 auf nur noch 187 Millionen Dollar ab.
Käufer im Rüstungs- oder Luftfahrtbereich gesucht
Laut der Nachrichtenagentur Reuters prüft das GoPro-Management derzeit seine strategischen Optionen. Dazu gehören auch ein möglicher Verkauf des Unternehmens an einen Investor oder die Verschmelzung mit einer anderen Firma. Zuvor soll GoPro mehrere Übernahmeangebote erhalten haben, sodass man jetzt eine Beratungsfirma damit beauftragt hat, mögliche Optionen auszuloten.Angeblich sucht GoPro einen möglichen Käufer im Bereich der Rüstungs- oder Luftfahrtindustrie, auch weil der Vertrieb von Actionkameras im Endkundenmarkt kein langfristig tragbares Geschäftsmodell mehr zu sein scheint. Die aktuellen Aussichten für GoPro sind dementsprechend alles andere als rosig.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres war der Umsatz im Jahresvergleich noch einmal kräftig gesunken und fiel um 26 Prozent auf nur noch 99 Millionen US-Dollar. Dadurch stiegen auch die Verluste auf nunmehr 0,35 US-Dollar pro Aktie. Das Unternehmen kämpft seit Jahren mit rückgängigen Verkäufen und konnte dies auch nicht durch die Einführung von Abonnementdiensten ausgleichen.
Zusammenfassung
- GoPro steht angeblich zum Verkauf - der Actioncam-Spezialist sucht einen Käufer
- Die Konkurrenz durch Insta360 und DJI setzt GoPro zunehmend unter Druck
- GoPro-Aktien haben seit dem Börsengang fast 97 Prozent an Wert verloren
- Der Börsenwert sank von elf Milliarden Dollar im Jahr 2014 auf nur 187 Millionen
- Das Unternehmen prüft laut Reuters verschiedene strategische Optionen wie Verkauf
- Ein möglicher Käufer wird angeblich in der Rüstungs- oder Luftfahrtbranche gesucht
- Der Umsatz sank im ersten Quartal um 26 Prozent auf nur noch 99 Millionen Dollar
Siehe auch:
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