Toyota startet Kooperation mit Daimler/Volvo rund um Brennstoffzellen
Der japanische Autokonzern Toyota will noch immer nicht auf die Arbeit an Brennstoffzellenantrieben verzichten, obwohl sich in vielen Ländern abzeichnet, dass die Technologie kaum wirtschaftlich nutzbar ist. Toyota schließt sich jetzt einem Joint-Venture der LKW-Sparten von Volvo und Daimler an.
Wie Toyota jetzt verlauten ließ, wird das Unternehmen zu einem Investor der bisher von den europäischen Autobauern Volvo und Daimler gemeinsam geführten Joint-Venture-Firma Cellcentric. Gemeinsam soll künftig die Entwicklung und Produktion von Brennstoffzelleneinheiten vorangetrieben werden, hieß es von Toyota.
Dass Toyota Anschluss bei Daimler und Volvo sucht, überrascht aus Sicht eines Nutzfahrzeugherstellers nicht. Der Konzern ist seit Jahrzehnten auch Hersteller von LKW, auch wenn man sich dabei primär auf kleinere Fahrzeuge beschränkt. Toyota ist außerdem Hersteller von Gabelstaplern und anderen Spezialfahrzeugen sowie Baumaschinen.
Cellcentric wurde 2021 als Joint-Venture-Unternehmen von Daimler Trucks und Volvo gegründet, um Brennstoffzellenantriebe in LKW zu etablieren. Angesichts der aktuellen Marktlage besteht allerdings kaum noch Nachfrage rund um derartige Fahrzeuge, während in vielen Märkten elektrisch angetriebene Lösungen bevorzugt werden.
Siehe auch:
LKW sollen weiter mit Fuel-Cells kommen
Toyota hat seine Bestrebungen, Fahrzeuge mit "Fuel Cell Technology" im PKW-Segment auf den Massenmarkt zu bringen, weitestgehend eingestellt. Dennoch will der japanische Autohersteller die Technologie nicht aufgeben, denn laut einer jetzt erfolgten Ankündigung sieht man noch einen Nutzen, wenn es um den Antrieb von "schweren kommerziellen Fahrzeugen" geht.Wie Toyota jetzt verlauten ließ, wird das Unternehmen zu einem Investor der bisher von den europäischen Autobauern Volvo und Daimler gemeinsam geführten Joint-Venture-Firma Cellcentric. Gemeinsam soll künftig die Entwicklung und Produktion von Brennstoffzelleneinheiten vorangetrieben werden, hieß es von Toyota.
Cellcentric soll Erfahrungen der Partner kombinieren
Cellcentric besitze bereits tiefgehendes Expertenwissen im Nutzfahrzeugsektor, während Toyota über 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Brennstoffzellen-Technologien für Passagierfahrzeuge einbringen könne. Die gemeinsamen Stärken sollen jetzt in die Entwicklung eines "weltweit führenden Brennstoffzellensystems für schwere kommerzielle Fahrzeuge" fließen, so das Unternehmen weiter.Dass Toyota Anschluss bei Daimler und Volvo sucht, überrascht aus Sicht eines Nutzfahrzeugherstellers nicht. Der Konzern ist seit Jahrzehnten auch Hersteller von LKW, auch wenn man sich dabei primär auf kleinere Fahrzeuge beschränkt. Toyota ist außerdem Hersteller von Gabelstaplern und anderen Spezialfahrzeugen sowie Baumaschinen.
Cellcentric wurde 2021 als Joint-Venture-Unternehmen von Daimler Trucks und Volvo gegründet, um Brennstoffzellenantriebe in LKW zu etablieren. Angesichts der aktuellen Marktlage besteht allerdings kaum noch Nachfrage rund um derartige Fahrzeuge, während in vielen Märkten elektrisch angetriebene Lösungen bevorzugt werden.
Zusammenfassung
- Toyota tritt dem Joint Venture Cellcentric von Volvo und Daimler bei
- Brennstoffzellen sollen schwere kommerzielle Fahrzeuge antreiben
- Toyota hat über 30 Jahre Erfahrung bei Brennstoffzellentechnologie
- Cellcentric wurde 2021 von Daimler Trucks und Volvo gegründet
- Massenmarkt für Brennstoffzellen im PKW-Segment wurde aufgegeben
- Elektrische Antriebe werden in vielen Märkten derzeit bevorzugt
- Toyota ist auch Hersteller von LKW, Gabelstaplern und Spezialfahrzeugen
Siehe auch:
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- Toyota will bis 2028 erheblich mehr Hybrid-Autos bauen als geplant
- Toyota setzt weiter auf Wasserstoff - vor allem in LKW & Baumaschinen
- Toyotas zweites Elektroauto: Urban Cruiser startet 2025 in Europa
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