Comeback für Fitbit: Google bringt neuen Fitness-Tracker ohne Display
Google greift im Markt für Wearables überraschend mit einem neuen Fitbit-Fitness-Tracker ohne Display an. Das kompakte Armband konzentriert sich auf passive Gesundheitsüberwachung und setzt auf künstliche Intelligenz sowie ein Abo-Modell.
Der Verzicht auf ein Display bedeutet eine vollständige Verlagerung der Datenaufbereitung in die zugehörige Smartphone-App. Dort kommt eine auf künstlicher Intelligenz basierende Assistenzfunktion zum Einsatz. Das System nutzt das Sprachmodell Gemini, um personalisierte Auswertungen zu Schlaf, Erholung, körperlicher Belastung, Ernährung und dem weiblichen Zyklus zu erstellen.
Der erneute Vorstoß in das Segment der Gesundheits-Tracker markiert einen Strategiewechsel. Seit der Übernahme von Fitbit für 2,1 Milliarden US-Dollar (etwa 1,83 Milliarden Euro) fokussierte sich Google primär auf die Pixel Watch mit dem Betriebssystem Wear OS. Das neue Band rückt die Kernkompetenzen im Gesundheitsbereich wieder in den Fokus. Zu den Kernfunktionen gehören kontinuierliche Herzfrequenzmessung, die Analyse der Herzratenvariabilität, Überwachung der Blutsauerstoffsättigung und Hauttemperaturmessung.
Der genaue Preis für das Armband und die Kosten für das dazugehörige Abonnement (Fitbit Premium z.B. 8,99 Euro / Monat) sind bislang nicht offiziell bestätigt worden. Das aktuelle Einstiegsmodell Inspire kostet zum Vergleich rund 87 Euro. Mit dem neuen Gerät positioniert sich Google in einem hart umkämpften, aber lukrativen Markt. Der große Konkurrent Whoop wird laut jüngsten Finanzierungsrunden mittlerweile mit zehn Milliarden Dollar bewertet.
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Siehe auch:
Fitbit greift Whoop ohne Display an
Google plant einen überraschenden Angriff auf dem Markt für Fitness-Tracker. Mit einem displaylosen Wearable der Marke Fitbit will das Unternehmen im Jahr 2026 Konkurrenten wie Whoop (siehe Bild oben) herausfordern. Das Gerät richtet sich gezielt an Nutzer, die ihre Gesundheitsdaten passiv aufzeichnen möchten, ohne von einem Bildschirm abgelenkt zu werden. NBA-Spieler Steph Curry zeigte das graue Stoffarmband bereits auf Instagram.Der Verzicht auf ein Display bedeutet eine vollständige Verlagerung der Datenaufbereitung in die zugehörige Smartphone-App. Dort kommt eine auf künstlicher Intelligenz basierende Assistenzfunktion zum Einsatz. Das System nutzt das Sprachmodell Gemini, um personalisierte Auswertungen zu Schlaf, Erholung, körperlicher Belastung, Ernährung und dem weiblichen Zyklus zu erstellen.
Erneut mit kostenpflichtigem Abo-Modell
Beim Vertriebsmodell geht Google wieder den hybriden Weg, der Vor- und Nachteile für Kunden birgt. Wie Bloomberg berichtet, müssen Käufer die Hardware zunächst regulär im Handel erwerben. Während grundlegende Funktionen ab Werk verfügbar sein sollen, wird für tiefgehende Analysen ein kostenpflichtiges Abonnement vorausgesetzt - so wie bei Fitbit Premium üblich. Das unterscheidet den neuen Tracker vom Konkurrenten Whoop, bei dem die Hardware in der Mitgliedschaft enthalten ist.Der erneute Vorstoß in das Segment der Gesundheits-Tracker markiert einen Strategiewechsel. Seit der Übernahme von Fitbit für 2,1 Milliarden US-Dollar (etwa 1,83 Milliarden Euro) fokussierte sich Google primär auf die Pixel Watch mit dem Betriebssystem Wear OS. Das neue Band rückt die Kernkompetenzen im Gesundheitsbereich wieder in den Fokus. Zu den Kernfunktionen gehören kontinuierliche Herzfrequenzmessung, die Analyse der Herzratenvariabilität, Überwachung der Blutsauerstoffsättigung und Hauttemperaturmessung.
Der genaue Preis für das Armband und die Kosten für das dazugehörige Abonnement (Fitbit Premium z.B. 8,99 Euro / Monat) sind bislang nicht offiziell bestätigt worden. Das aktuelle Einstiegsmodell Inspire kostet zum Vergleich rund 87 Euro. Mit dem neuen Gerät positioniert sich Google in einem hart umkämpften, aber lukrativen Markt. Der große Konkurrent Whoop wird laut jüngsten Finanzierungsrunden mittlerweile mit zehn Milliarden Dollar bewertet.
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Zusammenfassung
- Google plant einen displaylosen Fitbit-Tracker als Whoop-Konkurrenten
- NBA-Star Steph Curry zeigte das graue Stoffarmband auf Instagram
- Die Datenauswertung erfolgt komplett über eine Smartphone-App
- Googles KI-Modell Gemini erstellt personalisierte Gesundheitsanalysen
- Für tiefgehende Analysen ist ein kostenpflichtiges Abonnement nötig
- Google hatte Fitbit zuvor für etwa 2,1 Milliarden US-Dollar übernommen
- Konkurrent Whoop wird mittlerweile mit zehn Milliarden Dollar bewertet
Siehe auch:
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- Kontroverse um displayloses Fitness-Band bei den Australian Open
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